Blaulicht

Verfasst von: Schweigart, Annette

© Bayerisches Polizeimuseum, Foto: Annette Schweigart
Beispielexponat:

Blaulicht der Tonfolge-Optik-Einheit TOP-4 | 1991 (Erstzulassung Polizeifahrzeug)

Von Wandel & Goltermann

Das Blaulicht ist ein Detail einer Optik-Tonfolge Einheit eines BMW-Polizeifahrzeugs. Neben Horn und optischem Signal kann bei dieser Einheit der Text „Stop Polizei“ spiegelverkehrt eingeblendet werden. 
Die Funktionsweise des Blaulichts setzt sich aus optischem und akustischem Signal zusammen. Die unterschiedliche Anwendung, nur optisches Signal, zeitweise Horn oder Dauerhorn lassen auf die Dringlichkeit des Einsatzes schließen und erfordern von den Verkehrsteilnehmenden ein entsprechendes Verhalten.

Pastoureau, Michel: Blau - Die Geschichte einer Farbe, 2. Auflage, Berlin 2013, S. 99–142.

Aspekte, Zielgruppen & MethodenHilfe

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Aspekte

Zielgruppen

Czech, Alfred

Das Memo-Spiel besteht aus Bild- und/oder Wortkarten, wobei jedes Motiv doppelt vorkommt.

Die Kartenpaare werden gemischt und mit der Rückseite nach oben ausgelegt. Reihum darf jede/r Spieler/in zwei Karten umdrehen. Die Karten können aufgedeckt liegen bleiben oder, bei der schwierigeren Variante, wieder zugedeckt werden. Wer zwei gleiche Karten aufdeckt, darf sie behalten. Die Kartenpaare müssen nicht dasselbe Bild darstellen, sondern können Ausschnitte aus einem Bild, zwei Varianten eines Objekttyps etc. abbilden. Memo-Spiele können auch selbst hergestellt werden. Die Digitalisierung und Bildangebote der Museen im Internet eröffnen viele Möglichkeiten.

Anwendung auf das Exponat Blaulicht

Schweigart, Annette

Mittels Detailfotos verschiedener Blaulichter ordnen die Teilnehmer/innen das dazugehörige Blaulicht dem jeweiligen Fahrzeug zu. Dabei ist eine genaue Beobachtung gefragt. Weiterführend können der Einsatz von Blaulicht und die Bedeutung für den Straßenverkehr sowie das Verkehrsverhalten des Einzelnen erfragt und geübt werden.

Czech, Alfred/Wagner Ernst (Hg.): „Ins Museum“, in: Kunst + Unterricht, Heft 323/324, 2008, S. 49.

Schilling, Andreas/Harms, Henning: „Art-ory“. Das Memory-Spiel zur Kunstgeschichte, in: Kunst + Unterricht, Heft 274/275, 2003, S. 18–19.

Passende Aspekte
  • Aussehen
  • Fahrzeuge
  • Farbe
  • Funktion
  • Gegenstände
  • Materialität
  • Symbole
  • Verkehr
Passende Zielgruppen
  • bis 3 Jahre
  • 3-6 Jahre
  • 6-10 Jahre
  • 10-13 Jahre
  • 13-16 Jahre
  • 16-18 Jahre
  • Berufliche Schulen
  • Förderschulen
  • Sprachlerngruppen
  • Familien
  • Kinder und Jugendliche
  • Erwachsene
  • Senioren
  • Inklusionsgruppen
  • Menschen mit Behinderung
  • Menschen mit Fluchterfahrung
  • Menschen mit Migrationshintergrund

Überblick: Memo-Spiel

Czech, Alfred

Kategorien

Spielerische Methoden

Ziele

Konzentration und Bildgedächtnis fördern

Eignungen

Besonders geeignet für Kinder ab 4 Jahren

Zeitbedarf

10–15 Min.

Sozialformen
Einzelperson:  
Teilgruppe:  
Gesamte Gruppe:  
Material

Selbstgemachte Memo-Karten: Abbildungen, Pappe, Memory aus dem Handel

Czech, Alfred

Ein Orientierungsgang führt in mehreren Etappen durch das Museum mit oder ohne Wettbewerbscharakter.

Rallyes (oder Suchspiele) führen die Teilnehmer/innen mit einem Plan, Bildausschnitten oder Hinweisen auf Objekte durch ein Museum. Sie beziehen sich oft auf eine Sonderausstellung, eine Abteilung oder stellen ein Schwerpunktthema vor. Die Materialien fordern die Teilnehmer/innen auf, vor den ausgewählten Objekten Fragen zu beantworten oder Beobachtungsaufgaben zu bearbeiten. Die Antworten können Buchstaben liefern, die zusammen ein Lösungswort ergeben.

Anwendung auf das Exponat Blaulicht

Schweigart, Annette

Die blaue Farbe des Blaulichts lädt dazu ein, dass sich die Teilnehmer/innen Gedanken zur Farbe Blau machen und weitere Exponate mit dieser Farbe im Museum suchen. Gedanken, die durch Gegenstände, Gemälde, Naturerscheinungen, Literaturabhandlungen, Verkehrszeichen, usw. in Verbindung mit der Farbe entstehen, geben Anlass, über Farbsymbolik und -psychologie zu sprechen.

Czech, Alfred/Wagner, Ernst (Hg.): „Ins Museum“, in: Kunst + Unterricht, Heft 323/324, 2008, S. 47.

Dreykorn, Monika: Methoden im Museum, in: Wagner, Ernst/Dreykorn, Monika (Hg.): Museum, Schule, Bildung: Aktuelle Diskurse, innovative Modelle, erprobte Methoden, München 2007, S. 169–179, hier: S. 169.

Bundesverband Museumspädagogik: Methodensammlung Museen und Kindergärten, 2010, Nr. 35,  https://www.museen-und-kindergaerten.de/methodenkartei/alle-methoden-auf-einen-klick/

Passende Aspekte
  • Aussehen
  • Fahrzeuge
  • Farbe
  • Funktion
  • Gegenstände
  • Materialität
  • Symbole
  • Verkehr
Passende Zielgruppen
  • bis 3 Jahre
  • 3-6 Jahre
  • 6-10 Jahre
  • 10-13 Jahre
  • 13-16 Jahre
  • 16-18 Jahre
  • Berufliche Schulen
  • Förderschulen
  • Sprachlerngruppen
  • Familien
  • Kinder und Jugendliche
  • Erwachsene
  • Senioren
  • Inklusionsgruppen
  • Menschen mit Behinderung
  • Menschen mit Fluchterfahrung
  • Menschen mit Migrationshintergrund

Überblick: Museumsrallye

Czech, Alfred

Kategorien

Recherchemethoden
Spielerische Methoden

Ziele

Den musealen Raum erschließen, sich orientieren, individuell entdecken

Eignungen

Besonders geeignet für Kinder ab 4 Jahren

Zeitbedarf

15–30 Min.

Sozialformen
Einzelperson:  
Teilgruppe:  
Gesamte Gruppe:  
Material

Fragebögen, Bildausschnitte, ggf. Bleistifte

Schweigart, Annette

Die Teilnehmer/innen betrachten das Objekt unvoreingenommen und beschreiben das, was sie sehen.

Durch die Betrachtung beginnt das Objekt zu sprechen. Gezielte Fragestellungen des/der Vermittlers/in führen zu einer bewussteren Wahrnehmung, die es den Teilnehmern/innen ermöglicht, sich ohne Vorkenntnisse dem Exponat zu nähern. Damit wird der Blick des/der Betrachters/in unverstellt auf das Exponat gelenkt.

Anwendung auf das Exponat Blaulicht

Schweigart, Annette

Durch gezieltes Fragen lenkt der/die Vermittler/in die Wahrnehmung der Teilnehmer/innen auf das Aussehen und die Funktionsweise des Blaulichts. Zudem betrachten die Teilnehmer/innen das Material und diskutieren über die Bedeutung des Blaulichts und welche Fahrzeuge damit ausgestattet sind.

Czech, Alfred/Kirmeier, Josef/Sgoff, Brigitte (Hg.): Museumspädagogik - Ein Handbuch, Schwalbach 2014, S. 204.

Passende Aspekte
  • Aussehen
  • Fahrzeuge
  • Farbe
  • Funktion
  • Gegenstände
  • Materialität
  • Symbole
  • Verkehr
Passende Zielgruppen
  • bis 3 Jahre
  • 3-6 Jahre
  • 6-10 Jahre
  • 10-13 Jahre
  • 13-16 Jahre
  • 16-18 Jahre
  • Berufliche Schulen
  • Förderschulen
  • Sprachlerngruppen
  • Familien
  • Kinder und Jugendliche
  • Erwachsene
  • Senioren
  • Inklusionsgruppen
  • Menschen mit Behinderung
  • Menschen mit Fluchterfahrung
  • Menschen mit Migrationshintergrund

Überblick: Objektbeschreibung

Schweigart, Annette

Kategorien

Assoziative Methoden
Narrative Methoden

Ziele

Wahrnehmung schulen, Information/Wissen vermitteln, Bezüge herstellen

Eignungen

Geeignet für alle Teilnehmer/innen und besonders für Gehörlose mit Gebärdendolmetscher/in

Zeitbedarf

5–15 Min.

Sozialformen
Einzelperson:  
Teilgruppe:  
Gesamte Gruppe:  
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