Abakus

Verfasst von: Straub, Regina

© Stadt Ingolstadt: Stadtmuseum
Beispielexponat:

Abakus | 1. Hälfte 20. Jh.

Aus einer Ingolstädter Grundschule

Der große Standabakus wurde im Klassenzimmer als Vorführgerät verwendet. Er besteht aus einem Holzrahmen, der links und rechts verlängert in zwei Standfüßen endet (nicht mehr vorhanden). Auf der Rückseite ist oben am Rahmen ein drittes, ausklappbares Standbein befestigt. Innerhalb des Rahmens sind jeweils zehn Holzkugeln (zwei Kugeln fehlen) auf zehn Metallstangen aufgereiht. Immer fünf Kugeln in einer Reihe sind in der gleichen Farbe bemalt. Im Gegensatz zu den meist zweifarbigen Rechenschiebern, sind hier die Kugeln in sechs bis acht unterschiedlichen Farben gefasst. Im Mittelalter noch sehr beliebt, wurde der Abakus mit der Verbreitung des Papiers durch das schriftliche Rechnen und seit dem 17. Jh. durch mechanische Rechenmaschinen verdrängt. Erst im 19. Jh. fand der Abakus in Westeuropa seinen Weg in die Schule und in die Didaktik des elementaren Rechnens.

Brockhaus Enzyklopädie, Bd. 1, Leipzig, Mannheim 2006, S. 20.

Brockhaus Enzyklopädie, Bd. 22, Leipzig, Mannheim 2006, S. 607.

Petzold, Hartmut: Rechnen mit dem Abakus, in: Kultur & Technik. Das Magazin des Deutschen Museums, 01 (2008), München 2008, S. 14–18.

Walz, Guido (Hg.): Lexikon der Mathematik, Bd. 1, Heidelberg, Berlin 2002, S. 1.

Aspekte, Zielgruppen & MethodenHilfe

Die Filter „Aspekte“, „Zielgruppen“ und „Methoden“ bedingen sich gegenseitig. Wählen Sie nach Belieben Felder aus, mindestens aber eine Methode. Anschließend erhalten Sie weiter unten entsprechend Ihrer Auswahl einen Vorschlag zur Anwendung der Methode auf das Exponat.

Aspekte

Zielgruppen

Böhme, Claudia

Das Leben in der Vergangenheit wird zu Unterhaltungs-, Vermittlungs- oder Forschungszwecken vor authentischer Kulisse durch Darsteller*innen nachgespielt.

Darsteller*innen versuchen mit dem Wissen über vergangene Zeiten das Leben einer Person oder Gruppe möglichst authentisch für sich nachzuerleben. Sie sind häufig in Vereinen organisiert und treten z. B. in Freilichtmuseen auf. Besucher*innen können in die Vorstellung einbezogen werden. Sie können mit den Darsteller*innen in Dialog treten oder sogar zum Mitspielen aufgefordert werden. So werden die Besucher*innen mehr oder weniger Teil des Spiels, das ihnen zwar eine Illusion, aber nie ein wirklich authentisches Bild der Vergangenheit vermitteln kann.

Anwendung auf das Exponat Abakus

Straub, Regina

Besonders anschaulich können die Teilnehmer*innen die Nutzung und Bedienung des Abakus während des Vorspielens eines historischen Unterrichts erleben. Das Publikum sollte bei der Vorführung mit einbezogen werden. Schulmuseen führen vor, wie ein nachgestelltes Klassenzimmer mit Schulbänken, Tafel, Schreibgeräten, Kostümen etc. zum Schauplatz und Mitmach-Ort für eine vergangene Zeit wird. Im kleinen Rahmen kann eine Szene in einer Museumsabteilung aufgeführt werden.

Pleitner, Berit: Kundschafter in einer anderen Welt? Überlegungen zur Funktion der Emotionen in Living-History-Darstellungen, in: Brauer, Juliane/Lücke, Martin (Hg.): Emotionen, Geschichte und historisches Lernen, Göttingen 2013, S. 223–238.

Wunsch, Andreas: Living History, in: Mayer, Ulrich u. a. (Hg.): Wörterbuch Geschichtsdidaktik, 2. überarb. und erw. Aufl., Schwallbach/Ts. 2009, S. 133 f. 

Senecheau, Miriam/Samida, Stefanie: Living History als Gegenstand Historischen Lernens. Begriffe – Problemfelder – Materialien, Stuttgart 2015, hier S. 38–47.

Nettke, Tobias: Personale Vermittlung in Museen – Fachkräfte der Museumspädagogik und anderer Disziplinen, in: Commandeur, Beatrix/Kunz-Ott, Hannelore/Schad, Karin (Hg.): Handbuch Museumspädagogik. Kulturelle Bildung in Museen, München 2016, S. 184–192, hier S. 189 f.

Passende Aspekte
  • Alltagsleben
  • Ausbildung
  • Beruf
  • Bezug zur Lebenswelt
  • Eigene Erfahrung
  • Handhabung
  • Hilfsmittel
  • Inhaltsübertragung
  • Technik
  • Verwendung
Passende Zielgruppen
  • bis 3 Jahre
  • 3-6 Jahre
  • 6-10 Jahre
  • 10-13 Jahre
  • 13-16 Jahre
  • 16-18 Jahre
  • Berufliche Schulen
  • Förderschulen
  • Sprachlerngruppen
  • Familien
  • Kinder und Jugendliche
  • Erwachsene
  • Senioren
  • Inklusionsgruppen
  • Menschen mit Behinderung
  • Menschen mit Fluchterfahrung
  • Menschen mit Migrationshintergrund

Überblick: Living History

Böhme, Claudia

Kategorien

Performative Methoden
Emotionale Zugänge

Ziele

Historische Zusammenhänge veranschaulichen, eine historische Episode nachempfinden, Empathie erzeugen

Eignungen

Eignet sich besonders für Kinder ab 10 Jahren, Jugendliche und Erwachsenengruppen

Zeitbedarf

30–60 Min.

Sozialformen
Einzelperson: 
Teilgruppe: 
Gesamte Gruppe: 
Material

Je nach Ziel: Kleidungsstücke, Requisiten

Reither, Ingmar

Die Teilnehmer*innen beobachten, wie der*die Vermittler*in die Funktion eines Exponats demonstriert und dabei dessen Verwendungszweck unmittelbar zeigt.

Im Rahmen einer Vorführung besteht für die Teilnehmer*innen die Möglichkeit, ein Exponat „live“ zu erleben. Dabei wird deutlich, wie sich mit einer Druckmaschine Zeitungsseiten herstellen lassen, wie ein Musikinstrument klingt oder wie ein Webstuhl funktioniert. Zusätzlich erläutert der*die Vermittler*in die Funktion des Objekts. Sobald die Vorführung beendet ist, haben die Teilnehmer*innen die Möglichkeit sich mit dem/der Vermittler*in über ihre Eindrücke auszutauschen.

Anwendung auf das Exponat Abakus

Straub, Regina

Für die Bedienung des Abakus, z. B. beim Multiplizieren von mehrstelligen Zahlen, benötigt man Fachwissen und Übung. Das abstrakte dezimale Zahlensystem wird durch das methodische Verschieben der Kugeln versinnbildlicht. Der*die Vermittler*in demonstriert der Gruppe u. a. die Schnelligkeit des Lösens einer komplexen Rechenaufgabe. Lässt man parallel eine/n der Teilnehmer*innen die gleiche Rechnung mithilfe eines Taschenrechners ausrechnen, kann dies zusätzlich Nachdruck verleihen. Besonders, wenn die Aufgabe mit dem Abakus schneller gelöst wird.

Matthes, Michael: Museen der Technik, in: Schrübbers, Christiane (Hg.): Moderieren im Museum. Theorie und Praxis der dialogischen Besucherführung, Bielefeld 2013, S. 117–135.

Meiners, Uwe: Living History im Museum. Gedanken über Chancen und Probleme populärer Vermittlungsversuche, in: Christoph, Barbara/Dippold, Günter (Hg.): Das Museum in der Zukunft - neue Wege, neue Ziele!?, Bayreuth 2013, S. 59–72.

Passende Aspekte
  • Alltagsleben
  • Ausbildung
  • Beruf
  • Bezug zur Lebenswelt
  • Eigene Erfahrung
  • Handhabung
  • Hilfsmittel
  • Inhaltsübertragung
  • Technik
  • Verwendung
Passende Zielgruppen
  • bis 3 Jahre
  • 3-6 Jahre
  • 6-10 Jahre
  • 10-13 Jahre
  • 13-16 Jahre
  • 16-18 Jahre
  • Berufliche Schulen
  • Förderschulen
  • Sprachlerngruppen
  • Familien
  • Kinder und Jugendliche
  • Erwachsene
  • Senioren
  • Inklusionsgruppen
  • Menschen mit Behinderung
  • Menschen mit Fluchterfahrung
  • Menschen mit Migrationshintergrund

Überblick: Vorführung

Reither, Ingmar

Kategorien

Performative Methoden
Emotionale Zugänge
Narrative Methoden

Ziele

Funktion eines Objekts unmittelbar erfahren, Beobachtung schulen

Eignungen

Besonders geeignet für alle Gruppen, die eine möglichst direkte Begegnung mit dem Objekt wünschen

Zeitbedarf

Abhängig vom Objekt

Sozialformen
Einzelperson: 
Teilgruppe: 
Gesamte Gruppe: 
Material

Ggf. Rohmaterial, das von einer Maschine verarbeitet wird

Dietz, Ute

Die Teilnehmer*innen stellen Personen und/oder Handlungen in einem kurzen Stegreifspiel oder in einem nach festen Spielregeln geplanten Rollenspiel szenisch dar.

Dabei schlüpfen sie in unterschiedliche Rollen (Schauspieler*innen, Publikum, ggf. Regieführer*innen) und fühlen sich in verschiedene Charaktere ein. Ein guter Ausgangspunkt kann das Nachstellen sein. Der*die Vermittler*in unterstützt sie durch „Regiehilfen“ indem er/sie spielerische Impulse gibt, oder durch Fantasie-/Bewegungsspiele, die eine Rollenidentifikation fördern. Gespielt wird dialogisch oder pantomimisch, alternativ übernimmt eine Person die Rolle eines Erzählers/einer Erzählerin. Weitere Methoden (Kreatives Schreiben, Filmstill) ermöglichen darüber hinaus Zugänge zu Charakteren und Handlungen. 

Anwendung auf das Exponat Abakus

Straub, Regina

Die Teilnehmer*innen schlüpfen in die Rollen von Lehrkraft und Schüler*innen während eines Unterrichts vor z. B. 70 Jahren. In der fiktiven Mathematikstunde steht die Anwendung des Abakus im Mittelpunkt. Abwechselnd bedienen alle Teilnehmer*innen das Rechengerät für das Lösen einer einfachen Rechenaufgabe. Der*die Vermittler*in gibt Regieanweisungen zu einzelnen Charakteren und vergibt Textbausteine zur Hilfestellung. Alternativ können diese in der Gruppe gemeinsam erarbeitet werden. Weitere historische Requisiten, wie Schulbank und Schreibtafeln, machen die Szene noch anschaulicher.

Czech, Alfred/Kirmeier, Josef/Sgoff, Brigitte (Hg): Museumspädagogik. Ein Handbuch. Grundlagen und Hilfen für die Praxis, Schwalbach/Ts. 2014, S. 215–216.

Wagner, Ernst/Czech, Alfred: Methoden der Annäherung an Museumsobjekte, in: Kunst + Unterricht, Heft 323/324 (2008), S. 45, 53.

Wagner, Ernst/Dreykorn, Monika (Hg): Museum - Schule - Bildung. Aktuelle Diskurse - Innovative Modelle - Erprobte Methoden, München 2007, S. 187.

Bertscheid, Ralf: Bilder werden Erlebnisse. Mitreißende Methoden zur aktiven Bildbetrachtung in Schule und Museum, Mülheim a. d. Ruhr 2001.

Bundesverband Museumspädagogik: Methodensammlung Museen und Kindergärten, 2010, Nr. 63, https://www.museen-und-kindergaerten.de/methodenkartei/alle-methoden-auf-einen-klick/

http://www.ulrichbaer.de/files/Methodenblaetter-Museumspaedagogik.pdf, S. 4.

Passende Aspekte
  • Alltagsleben
  • Ausbildung
  • Beruf
  • Bezug zur Lebenswelt
  • Eigene Erfahrung
  • Handhabung
  • Hilfsmittel
  • Inhaltsübertragung
  • Technik
  • Verwendung
Passende Zielgruppen
  • bis 3 Jahre
  • 3-6 Jahre
  • 6-10 Jahre
  • 10-13 Jahre
  • 13-16 Jahre
  • 16-18 Jahre
  • Berufliche Schulen
  • Förderschulen
  • Sprachlerngruppen
  • Familien
  • Kinder und Jugendliche
  • Erwachsene
  • Senioren
  • Inklusionsgruppen
  • Menschen mit Behinderung
  • Menschen mit Fluchterfahrung
  • Menschen mit Migrationshintergrund

Überblick: Szenisches Spiel

Dietz, Ute

Kategorien

Performative Methoden
Assoziative Methoden
Emotionale Zugänge
Spielerische Methoden

Ziele

Genaue Wahrnehmung fördern, Körperwahrnehmung schulen, Inhalte und Personen vertieft verstehen, persönliche Ausdrucksmöglichkeiten erproben, durch Erfahrungen verstehen

Eignungen

Geeignet zur Vertiefung und Teambildung, Voraussetzung: spielerisches Talent, Platz vor den Objekten beachten (Gruppengröße),
nicht in jedem Museum erlaubt

Zeitbedarf

5–10 Min.

Sozialformen
Einzelperson: 
Teilgruppe: 
Gesamte Gruppe: 
Material

Ggf. Requisiten bzw. Kostümelemente, ergänzend: Vorlagen für das kreative Schreiben

Bellaire, Catherine

Die Teilnehmer*innen vergleichen und recherchieren Funktionen von Objekten in verschiedenen Epochen und präsentieren ihre Ergebnisse.

Sie lernen maximal fünf Exponate kennen. Durch Recherche, Vergleiche und Brainstorming ermitteln die Teilnehmer*innen die ursprüngliche Funktion der Objekte. Gleichzeitig machen sie sich Gedanken darüber, ob ähnliche Objekte heute in gleicher Weise genutzt werden. So werden Unterschiede der Kulturen klar, aber auch Gemeinsamkeiten deutlich. Kleinere Kinder halten ihre Ideen zeichnerisch fest, Ältere präsentieren ihre Ergebnisse auf Tafeln und als Kurzvortrag.

Anwendung auf das Exponat Abakus

Straub, Regina

Historische Exponate wie Abakus, Rechenschieber, mechanische, elektromechanische oder elektronische Rechenmaschine werden einander gegenübergestellt, um Unterschiede z. B. in der Handhabung herauszuarbeiten. Eine Aufgabenstellung ist, Berufe dem jeweiligen Objekt zuzuordnen, sodass Parallelen und Spezialisierungen deutlich werden. Zusätzlich werden aktuelle Rechenhilfsmittel wie Tischrechner, Taschenrechner, Smartphone herangezogen, um die technische Entwicklung weiter zu verdeutlichen.

Czech, Alfred: Methodische Vielfalt in der personalen Vermittlung, in: Czech, Alfred/Kirmeier, Josef/Sgoff, Brigitte (Hg.): Museumspädagogik - Ein Handbuch. Grundlagen und Hilfen für die Praxis, Schwalbach/Ts. 2014, S. 198–224, hier: S. 203 f.

Bundesverband Museumspädagogik: Methodensammlung Museen und Kindergärten, 2010, Nr. 7,  https://www.museen-und-kindergaerten.de/methodenkartei/alle-methoden-auf-einen-klick/

Nettke, Tobias: Personale Vermittlung in Museen. Merkmale, Ansätze, Formate und Methoden, in: Commandeur, Beatrix u.a. (Hg.), Handbuch Museumspädagogik. Kulturelle Bildung in Museen, München 2016, S. 173–183, hier: S. 174–175.

Passende Aspekte
  • Alltagsleben
  • Ausbildung
  • Beruf
  • Bezug zur Lebenswelt
  • Eigene Erfahrung
  • Handhabung
  • Hilfsmittel
  • Inhaltsübertragung
  • Technik
  • Verwendung
Passende Zielgruppen
  • bis 3 Jahre
  • 3-6 Jahre
  • 6-10 Jahre
  • 10-13 Jahre
  • 13-16 Jahre
  • 16-18 Jahre
  • Berufliche Schulen
  • Förderschulen
  • Sprachlerngruppen
  • Familien
  • Kinder und Jugendliche
  • Erwachsene
  • Senioren
  • Inklusionsgruppen
  • Menschen mit Behinderung
  • Menschen mit Fluchterfahrung
  • Menschen mit Migrationshintergrund

Überblick: Damals–heute

Bellaire, Catherine

Kategorien

Recherchemethoden
Visuell-gestalterische Methoden
Assoziative Methoden
Narrative Methoden

Ziele

Bezüge zur eigenen Lebenswelt herstellen, Transferleistung fördern, Rechercheergebnisse sprachlich vermitteln

Eignungen

Besonders geeignet für kleinere Gruppen von max. 15 Teilnehmer*innen,
auch für Sprachlerngruppen

Zeitbedarf

30–40 Min.

Sozialformen
Einzelperson: 
Teilgruppe: 
Gesamte Gruppe: 
Material

Abbildungen, Literatur, Katalogtexte zur Recherche, Schreib- und Zeichenmaterial, evtl. Tafel oder Flipchart zur Präsentation der Ergebnisse

Merthen, Claudia

Die Teilnehmer*innen verfassen einen Text, der das Exponat emotionalisierend anpreist und für den*die Betrachter*in attraktiv macht.

Werbetexte werden z. B. in Prospekten, Flyern oder Anzeigen verwendet. Sie sollen die Adressaten emotional erreichen, um sie ins Museum zu locken, und dabei auch einzelne Informationen anbieten; der emotionale Anteil überwiegt. Sie sind folgendermaßen aufgebaut:

- emotional aufgeladene, „sprechende“ Überschrift = Schlagzeile,
- maximal 7 kurze Sätze, die das Exponat beschreiben und anpreisen, gerne auch mit Fragen, dabei möglichst Füllwörter und Hilfsverben vermeiden.

Anschließend lesen die Teilnehmer*innen die Texte laut vor. Dabei präsentieren sie das Exponat von seiner „Schokoladenseite“.

Anwendung auf das Exponat Abakus

Straub, Regina

Mittels kurzer Einführung und durch eigene Recherche (anhand des zur Verfügung gestellten Informationsmaterials) erfahren die Teilnehmer*innen Details zum Exponat „Rechenmaschine“.
Thema des Werbetextes könnte der Tag der offenen Tür einer Schule, eines Museums oder die Imagekampagne für den Beruf des Lehrers oder des Finanzbeamten sein. Hierbei ist für die Teilnehmer*innen interessant und anregend, dass das historische Objekt als Einstieg und Aufhänger für einen Werbetext zu einem heutigen Beruf oder einer aktuellen Institution dienen kann. Der Bezug zur eigenen Lebenswelt wird damit hergestellt.

Winter, Jörn: Werbetext ist nicht gleich Werbetext, in: Winter, Jörn (Hg.): Handbuch Werbetext. Von guten Ideen, erfolgreichen Strategien und treffenden Worten, Frankfurt a. M. 2003, S. 159–164.

Passende Aspekte
  • Alltagsleben
  • Ausbildung
  • Beruf
  • Bezug zur Lebenswelt
  • Eigene Erfahrung
  • Handhabung
  • Hilfsmittel
  • Inhaltsübertragung
  • Technik
  • Verwendung
Passende Zielgruppen
  • bis 3 Jahre
  • 3-6 Jahre
  • 6-10 Jahre
  • 10-13 Jahre
  • 13-16 Jahre
  • 16-18 Jahre
  • Berufliche Schulen
  • Förderschulen
  • Sprachlerngruppen
  • Familien
  • Kinder und Jugendliche
  • Erwachsene
  • Senioren
  • Inklusionsgruppen
  • Menschen mit Behinderung
  • Menschen mit Fluchterfahrung
  • Menschen mit Migrationshintergrund

Überblick: Werbetext schreiben

Merthen, Claudia

Kategorien

Emotionale Zugänge
Kreatives Schreiben
Assoziative Methoden
Narrative Methoden

Ziele

Wahrnehmung schulen, Wissen vermitteln, Wertung vornehmen, Bezüge herstellen, in ein Thema einführen

Eignungen

Für alle Alters- und Personengruppen ab 8 Jahren geeignet,
besonders geeignet zum Kennenlernen und als Zusammenfassung der Vermittlungseinheit

Zeitbedarf

20–30 Min.

Sozialformen
Einzelperson: 
Teilgruppe: 
Gesamte Gruppe: 
Material

Beispiel eines Werbetexts des jeweiligen Museums, Papier, Unterlagen, Bleistifte

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