© Britta Bley / Stiftung Ruhr Museum

Bley, Britta

Postkarte

Ruhrgebiet

Postkarte eines Zuwanderers | 1903

Info

Postkarten waren um 1900 ein weit verbreitetes Kommunikationsmittel. Nachrichten aus allen Teilen der Welt erreichten so den Adressaten. Diese Postkarte schrieb ein Arbeiter der aus Bielefeld in das Ruhrgebiet zugewandert war. Westfalen war nur ein Gebiet aus dem Arbeiter in das Ruhrgebiet gelangten, um als Bergmann zu arbeiten. Die hier beschriebenen schlechten Arbeitsbedingungen wurden durch höhere Löhne etwas erträglicher. Die Ansicht zeigt die Arbeitsstätte des Bochumer Vereins. Im rechten Teil ist ein Ausschnitt einer typischen Arbeitssiedlung erkennbar. 

U. Borsdorf/ H. T. Grütter, Katalog Ruhrmuseum, Essen 2010, S. 322-323.
M. Zimmermann, Die Erfindung des Ruhrgebiets: Arbeit und Alltag um 1900, Essen 2000, S. 62-65.

Anregungen für die Vermittlung Hilfe

Aspekte

  • alle aus/abwählen

Zielgruppen

  • alle aus/abwählen
  • alle aus/abwählen

Czech, Alfred

In dem ursprünglichen Kinderspiel stellen sich die Teilnehmenden abwechselnd die Aufgabe, Gegenstände in der Umgebung zu finden.

Ein/e Teilnehmer/in formuliert eine Suchaufgabe, zum Beispiel: „Ich sehe was, was du nicht siehst, und das ist rot!“ Die Mitspielenden versuchen zu erraten, auf welches Objekt in ihrem Blickfeld sich der Hinweis bezieht. Da es keinerlei Einschränkungen gibt, bleiben die Teilnemenden offen für alle Arten von Eindrücken. Sie verschaffen sich einen Überblick mit Hilfe ihrer Alltagserfahrungen. Das beliebte Kinderstegreifspiel erfordert kaum Vorbereitung und lässt sich vor allem mit Jüngeren in jedem Museum, in jedem Raum und vor fast jedem Objekt spielen.

Anwendung auf das Exponat Postkarte

Bley, Britta

Teilnehmende beschreiben ein Detail der Postkarte, das die anderen Teilnehmenden finden müssen. Gemeinsam wird das Erkannte in den historischen Zusammenhang gestellt. Dazu kann es hilfreich sein, das Geschriebene auf der Karte zu lesen. Eine Kopie der Postkarte, die jede/r Teilnehmende/r erhält, erleichtert das Betrachten.

Czech, Alfred/Wagner, Ernst (Hrsg.): "Ins Museum", in: Kunst+Unterricht, Heft 323/324, 2008, S. 47.
Bundesverband Museumspädagogik: Methodensammlung Museen und Kindergärten, 2010, Nr. 30, https://www.museen-und-kindergaerten.de/methodenkartei/alle-methoden-auf-einen-klick/

Überblick Ich sehe was, was du nicht siehst!

Czech, Alfred

Kategorien

Spielerische Methoden

Ziele
  • Neugier wecken
  • Interessenschwerpunkte der Teilnehmenden erkennen
Eignung

Als lockerer Einstieg geeignet

Zeitbedarf

5-10 Min.

Sozialform
Einzelperson:  
Teilgruppe:  
Gesamte Gruppe:  

Bley, Britta

Die Teilnehmenden schreiben einen Text im Umfang einer Postkarte.

Dazu nutzen sie ihr z.B. in einer Führung erworbenes Wissen und beziehen Exponate mit ein. 
Die Teilnehmenden versetzen sich in eine Situation, die zum Exponat passt. Sie schreiben aus der Sicht eines Kindes, Vaters, Geschwisters oder Journalisten. So lassen sich Sprachstil, historische Ereignisse, Erfindungen, Gefühle und typische Namen vermitteln. Im Anschluss lesen die Teilnehmenden ihre Postkarten vor und besprechen sie kurz.
 

Anwendung auf das Exponat Postkarte

Bley, Britta

Die Teilnehmenden versetzen sich in die Lage des Absenders und schreiben eine Postkarte, in der Sie z.B. vom Leben und der Arbeit an einem anderen Ort berichten. Die Postkarte wird im Anschluss den anderen Teilnehmenden vorgelesen.

Thömmes, Arthur: Die 200 besten Unterrichtsmethoden für die Sekundarstufe. Bewährte Ideen für jede Gelegenheit, Mülheim an der Ruhr 2016, S. 173-184.

Überblick Postkarte schreiben

Bley, Britta

Kategorien

Emotionale Zugänge
Kreatives Schreiben
Narrative Methoden

Ziele
  • Zusammenhänge selbst erkennen
  • Vermittelte Inhalte festigen
  • Information / Wissen vermitteln
Eignung

Vor allem geeignet für Schulklassen
Alter 10-16 Jahre

Zeitbedarf

10-15 Min.

Sozialform
Einzelperson:  
Teilgruppe:  
Gesamte Gruppe:  
Material

Bleistifte
Blatt Papier oder vorbereitete Postkarten
Karten mit Aufgaben bzw. Rollen verschiedener Personen 

Wehner, Brigitta

Wissen und Informationen werden auf unterhaltsame und einprägsame Weise mündlich weitergegeben.

Vergangene Ereignisse und Erlebnisse werden in Form von Geschichten vermittelt. Der/die Erzähler/in vergegenwärtigt zurückliegende Erfahrungen, häufig im Stil eines Märchens oder einer spannend vorgetragenen Geschichte, und bindet die Zuhörer/innen aktiv ein. Auf diese Weise wird die Vermittlung von Wissen und Werten mit dem Hervorrufen von Emotionen verknüpft. Informationen können leichter verinnerlicht und gespeichert  werden. Erzähler und Zuhörer sind aktiv eingebunden und es kann zu einem Erfahrungs- und Wissensaustausch kommen. 
   

Anwendung auf das Exponat Postkarte

Bley, Britta

Die Postkarte gibt den Anlass, eine Geschichte zu recherchieren. Die Entstehungszeit oder das Material der Postkarte können dabei hilfreich sein.

Claussen, Claus: Mit Kindern Geschichten erzählen. Konzept - Tipps - Beispiele. Berlin 2006
Reich, Kersten (Hrsg.): Methodenpool, methodenpool.uni-koeln.de.

Überblick Storytelling

Wehner, Brigitta

Kategorien

Narrative Methoden
Emotionale Zugänge

Ziele
  • Wissen vermitteln
  • Emotionen wecken
  • Erfahrungen austauschen
Eignung

Geeignet für alle Altersgruppen, zur Erarbeitung oder Wiederholung von Wissen und Erfahrung

Zeitbedarf

bis zu 10 Min.

Sozialform
Einzelperson:  
Teilgruppe:  
Gesamte Gruppe:  
Material

evtl. Bilder, Handpuppen, unmittelbar zur Geschichte passende Dinge 

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