Foto: Deutsches Museum, München, Archiv, CD_L_6361_070

Kisser-Priesack, Gabriele

Auto

Daimler-Motoren-Gesellschaft

Mercedes simplex | 1905

Info

Der Mercedes simplex wurde bei den damals beliebten Langstreckenrennen und immer neuen Rekordfahrten in Europa und Amerika gefahren und machte die Daimler-Motoren-Gesellschaft international bekannt. Viele Prominente wie Politiker, Filmstars und Unternehmer kauften das Auto.
Der Mercedes simplex war einfacher als die Vorgängermodelle zu bedienen durch „automatisches“ Auskuppeln und Abbremsen der Antriebswelle beim Betätigen des Schalthebels. Daher kommt der Namenszusatz „simplex“. Mit seinen 40 PS erreichte der Wagen eine Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h. 
Dieses Modell, mit der damals neuen Kühlerfront, prägte das Autodesign für lange Zeit und wurde zum neuen Statussymbol. Bis dahin hatte ein edles Pferd als Zeichen für Reichtum und Stand gegolten.

Gundler, Bettina/Hladky,Silvia (Hrsg.): Ein Führer durch die Ausstellungen, Deutsches Museum Verkehrszentrum, München 2009, S.165.
 

Anregungen für die Vermittlung Hilfe

Aspekte

  • alle aus/abwählen

Zielgruppen

  • alle aus/abwählen
  • alle aus/abwählen

Bellaire, Catherine

Die Fantasiereise (in ein Bild, in eine bestimmte Epoche...) ruft in den Köpfen der Teilnehmenden Bilder hervor und spricht deren eigene Fantasie an.

Durch diese Bilder erscheinen Kunst und vergangene Kulturen lebendiger.
Der/die Vermittler/in trägt entweder einen vorbereiteten Text vor oder führt spontan in die Reise ein. Der Text sollte lebendig und bildreich sein, um in den Zuhörenden ausdrucksvolle Bilder entstehen zu lassen. Der Zeitgeist einer Epoche/einer Kultur wird so ebenfalls nachvollziehbar. 
Dabei entsteht eine Stimmung, die durch Düfte, Geräusche oder leise Musik unterstützt werden kann.

Anwendung auf das Exponat Auto

Kisser-Priesack, Gabriele

Die Teilnehmenden stellen sich vor, sie würden mit diesem Auto eine Reise machen: 
Wie sind sie gekleidet? Was nehmen sie mit? Wohin geht die Reise? Wie lange dauert sie? Fahren sie jemanden besuchen?

Bertscheit, Ralf: Bilder werden Erlebnisse. Mitreißende Methoden zur aktiven Bildbetrachtung in Schule und Museum, Mülheim a.d. Ruhr 2001, S. 58.

Adams, Stefan: Neue Fantasiereisen. Entspannende Übungen für Jugendarbeit und Erwachsenenbildung, München 2004, S. 11-18.

Cremer, Claudia u.a.: Fenster zur Kunst. Ideen für kreative Museumsbesuche, Berlin 1996, S. 49-52.

Überblick Fantasiereise

Bellaire, Catherine

Kategorien

Narrative Methoden
Emotionale Zugänge
Assoziative Methoden

Ziele
  • Fantasie anregen
  • Kreative Prozesse anregen
  • Vergangene und andere Kulturen besser verstehen
  • Eindrückliche, imaginative Bilder erschaffen
Eignung

Besonders geeignet für kleinere Gruppen (max. 15 Teilnehmende), v.a. für kleinere Kinder (4-10 Jahre)
Weniger geeignet für gehörlose Besucher/innen

Zeitbedarf

15-30 Min.

Sozialform
Einzelperson:  
Teilgruppe:  
Gesamte Gruppe:  
Material

Eventuell Sitzmöglichkeit für mehr Entspannung und Ruhe; Duftöle, Hand-ons (Pflanzen, Stoffe u.ä.), Musikanlage für das Abspielen von Geräuschen oder Musik.

Kasparek, Katrin

Eine Bildvorlage oder ein Thema werden in einzelne Bildteile zerlegt und von den Teilnehmenden wieder zum großen Ganzen zusammengefügt.

Die Teilnehmenden erhalten Puzzlestücke eines Gesamtbildes (Kunstwerk, Exponat, Objektgruppe) und setzen diese zusammen. Der Schwierigkeitsgrad kann durch die Größe und Auswahl des Bildausschnittes oder das Zurverfügungstellen einer Vorlage verändert werden.

Die Methode kann auch als Gruppenpuzzle durchgeführt werden: Hier wird ein größeres Thema in einzelne Puzzlestücke (Teilthemen) zerteilt, diese von Kleingruppen bearbeitet und anschließend wieder zu einem Gesamtbild zusammengefügt.
 

Anwendung auf das Exponat Auto

Kisser-Priesack, Gabriele

Ein laminiertes Bild des Fahrzeugs wird in Teile geschnitten und von Einzelnen oder in Kleingruppen zusammengesetzt.

Czech, Alfred: Methodische Vielfalt in der personalen Museumsvermittlung, in: Czech, Alfred / Kirmeier, Josef / Sgoff, Brigitte (Hrsg.): Museumspädagogik. Ein Handbuch. Grundlagen und Hilfen für die Praxis, S. 198-224, hier: S. 206 f.
Wenzel Birgit: Kreative und innovative Methoden. Geschichtsunterricht einmal anders, 5. Auflage, Schwalbach/Ts. 2014, S. 114-121.

Überblick Puzzle

Kasparek, Katrin

Kategorien

Visuell-künstlerische Methoden
Spielerische Methoden

Ziele
  • Genaues Hinsehen üben
  • Intensiv mit Bildvorlage auseinandersetzen
  • Kombinationsfähigkeit fördern
  • Auf Teilaspekte fokussieren
Eignung

Nicht geeignet für Blinde

Zeitbedarf

5-30 Min.

Sozialform
Einzelperson:  
Teilgruppe:  
Gesamte Gruppe:  
Material

In Puzzlestücke zerteilte Bildvorlage

Czech, Alfred

Beim Vergleich werden die Teilnehmenden auf Unterschiede oder Ähnlichkeiten aufmerksam.

Ohne Vorwissen können die Teilnehmenden aus ihrer Wahrnehmung heraus zu den wichtigsten Erkenntnissen kommen. Dabei schult der Vergleich die Differenzierung der Wahrnehmung. Je nach Art des Vergleichs fokussiert er die Aufmerksamkeit auf Unterschiede oder Ähnlichkeiten. Je ähnlicher sich die Vergleichsobjekte im Museum sind, desto mehr "Feinheiten" entdecken die Teilnehmenden.

Es bieten sich zwei Möglichkeiten an: zum einen der Vergleich von Originalen, zum anderen der Vergleich von Originalen und Reproduktionen.

Anwendung auf das Exponat Auto

Kisser-Priesack, Gabriele

Ein Foto eines modernen Autos wird gezeigt oder an die Gruppen verteilt. Die Teilnehmenden vergleichen die Fahrzeuge und stellen fest, dass es früher keine Sicherheitsvorkehrungen wie Sicherheitsgurt, Kopfstützen oder Airbag gab. Da zu der Zeit kaum Autos auf den Straßen fuhren und es noch nicht viele Erfahrungen mit Unfallsituationen gab, waren Sicherheitsvorkehrungen in Autos noch nicht vorgesehen.
Zudem stellen die Teilnehmenden Unterschiede in der Ästhetik fest: Das heutige Design der modernen Autos dient zur Verringerung des Luftwiderstands.

Czech, Alfred / Kirmeier, Josef / Sgoff, Brigitte (Hrsg.): Museumspädagogik - Ein Handbuch. Grundlagen und Hilfen für die Praxis, Schwalbach/Ts. 2014, S. 204.

Überblick Vergleich

Czech, Alfred

Kategorien

Recherchemethoden

Ziele
  • Differenziert wahrnehmen
  • Beobachtungskriterien anwenden
  • Kriterien entwickeln
  • Wertungen vornehmen
Eignung

Besonders geeignet für Schüler/innen ab 6 Jahren

Zeitbedarf

10-20 Min.

Sozialform
Einzelperson:  
Teilgruppe:  
Gesamte Gruppe:  
Material

Eventuell Reproduktionen, wie Abbildungen, Modelle oder Objekte

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