Foto: Deutsches Museum, München, Archiv, CD_L_7207_03

Kisser-Priesack, Gabriele

Biologisches Modell

Modellbau Deutsches Museum

Menschliche Nervenzelle | um 2000

Info

Eine Nervenzelle ist eine spezialisierte Zelle, die als Zelltyp in fast allen vielzelligen Tieren vorkommt. Die Gesamtheit aller Nervenzellen eines Menschen bildet das Nervensystem. Hunderte Milliarden von Nervenzellen leiten Signale von den Sinnesorganen (Augen, Ohren, Nase, Mund, Haut) an das Gehirn und vom Gehirn zu den Organen und Muskeln weiter, und lösen so Reaktionen des Körpers aus: Z.B. wird die Hand von der heißen Herdplatte weggezogen.

Speckmann, Erwin-Josef/Wittkowski, Werner: Handbuch Anatomie. Bau und Funktion des menschlichen Körpers, Rheinbreitbach 2015, S. 55-64.

Anregungen für die Vermittlung Hilfe

Aspekte

Zielgruppen

  • alle aus/abwählen
  • alle aus/abwählen

Kisser-Priesack, Gabriele

Einfache Experimente werden durchgeführt, um die Reaktionsgeschwindigkeit des Menschen zu testen. 

Die Reaktionsgeschwindigkeit wird getestet, indem die Teilnehmenden auf akustische, optische oder sensorische Signale möglichst schnell reagieren. Wenn die Versuche wiederholt werden, stellen die Teilnehmenden fest, dass die Reaktionsgeschwindigkeit sich erhöht, das bedeutet, sie lässt sich trainieren.  

Anwendung auf das Exponat Biologisches Modell

Kisser-Priesack, Gabriele

Die Reaktionsgeschwindigkeit wird getestet, indem ein/e Teilnehmende/r ein Lineal (30 cm lang) zwischen die Hände einer/s anderen Teilnehmenden fallen lässt und diese/dieser versucht, das Lineal möglichst schnell aufzufangen. Dabei wird bei jedem Versuch die Auffanghöhe am Lineal abgelesen.
Nach mehreren Versuchen erhöht sich die Reaktionsgeschwindigkeit, d.h., sie lässt sich trainieren.  

Kindersley, Dorling: Der menschliche Körper und wie er funktioniert, München 2017.

Überblick Untersuchung der Reaktionsgeschwindigkeit

Kisser-Priesack, Gabriele

Kategorien

Emotionale Zugänge
Haptische Methoden

Ziele
  • Einfaches Experiment durchführen
  • Reaktionen genau beobachten
  • Eigene Erfahrungen machen
  • Wahrnehmung schulen
Eignung

Besonders geeignet für Kinder und Jugendliche ab 6 Jahren

Zeitbedarf

10-20 Min.

Sozialform
Einzelperson:  
Teilgruppe:  
Gesamte Gruppe:  
Material

Für die Anleitung: Mündliche Anleitung oder laminierte Abbildung
Materialien: Lineale aus Holz oder Plastik, 30 cm lang

Kisser-Priesack, Gabriele

Einfache Experimente werden durchgeführt, um die biologischen Reaktionen des Körpers auf äußere Reize zu untersuchen und im Anschluss diskutiert.

Die messbaren Reaktionen des menschlichen Körpers, wie z.B. die Druck- und Wärmeempfindlichkeit der Haut, die optische oder akustische Wahrnehmung werden mit einfachen Materialien aus dem Alltag, mit Vorlagen für optische Täuschungen oder Tonaufnahmen verschiedener Lautstärken untersucht. 

Anwendung auf das Exponat Biologisches Modell

Kisser-Priesack, Gabriele

Ein/e Teilnehmende/r drückt mit zwei Holzstäbchen gleichzeitig in verschieden großen Abständen (0,5-5 cm) auf die Haut des Partners am Rücken, an der Handinnenfläche und an den Fingerspitzen. Dabei wird genau abgefragt, bei welchem Abstand der Partner ein oder zwei Druckpunkte spürt. 
Am Rücken werden erst ab einem Anstand von etwa 3 cm zwei Druckpunkte wahrgenommen, an den Fingerspitzen ab etwa 0,5 cm, da die Nervenzellen am Rücken weiter voneinander entfernt liegen als an den Fingerspitzen.   
 

Kindersley, Dorling: Der menschliche Körper und wie er funktioniert, München 2017. 

Überblick Untersuchung körperlicher Reaktionen

Kisser-Priesack, Gabriele

Kategorien

Haptische Methoden
Emotionale Zugänge

Ziele
  • Einfaches Experiment durchführen
  • Reaktionen genau beobachten
  • Eigene Erfahrungen machen
  • Wahrnehmung schulen
Eignung

Besonders geeignet für Kinder und Jugendliche ab 5 Jahren

Zeitbedarf

10-20 Min.

Sozialform
Einzelperson:  
Teilgruppe:  
Gesamte Gruppe:  
Material

Für die Anleitung: Mündliche Anleitung oder laminierte Abbildung
Materialien: Holzstäbchen z.B. Streichhölzer

Czech, Alfred

Beim Vergleich werden die Teilnehmenden auf Unterschiede oder Ähnlichkeiten aufmerksam.

Ohne Vorwissen können die Teilnehmenden aus ihrer Wahrnehmung heraus zu den wichtigsten Erkenntnissen kommen. Dabei schult der Vergleich die Differenzierung der Wahrnehmung. Je nach Art des Vergleichs fokussiert er die Aufmerksamkeit auf Unterschiede oder Ähnlichkeiten. Je ähnlicher sich die Vergleichsobjekte im Museum sind, desto mehr "Feinheiten" entdecken die Teilnehmenden.

Es bieten sich zwei Möglichkeiten an: zum einen der Vergleich von Originalen, zum anderen der Vergleich von Originalen und Reproduktionen.

Anwendung auf das Exponat Biologisches Modell

Kisser-Priesack, Gabriele

Biologische Modelle sind häufig stark vergrößert. Die Vergrößerung wird mit einer Verkleinerung verglichen, z.B. einem Modellauto. Durch den Vergleich der Modelle stellen die Teilnehmenden fest, dass sie Verkleinerungen, wie das Modellauto, in Originalgröße schon oft gesehen haben. Winzige Details (z.B. einer Zelle) hingegen kann man nur mit Hilfe technischer Mittel wie einem Mikroskop erkennen. Verkleinerungen wie eine Modelleisenbahn oder der Eiffelturm als Anhänger kommen im täglichen Leben häufig vor. Vergrößerungen finden sich meist nur im Museum und im naturwissenschaftlichen Unterricht.

Czech, Alfred / Kirmeier, Josef / Sgoff, Brigitte (Hrsg.): Museumspädagogik - Ein Handbuch. Grundlagen und Hilfen für die Praxis, Schwalbach/Ts. 2014, S. 204.

Überblick Vergleich

Czech, Alfred

Kategorien

Recherchemethoden

Ziele
  • Differenziert wahrnehmen
  • Beobachtungskriterien anwenden
  • Kriterien entwickeln
  • Wertungen vornehmen
Eignung

Besonders geeignet für Schüler/innen ab 6 Jahren

Zeitbedarf

10-20 Min.

Sozialform
Einzelperson:  
Teilgruppe:  
Gesamte Gruppe:  
Material

Eventuell Reproduktionen, wie Abbildungen, Modelle oder Objekte

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