Mörser

Verfasst von: Meinas, Sandra

© Museum Fünf Kontinente, München
Beispielexponat:

Hirsemörser mit Darstellungen von Magamaog | vor 1975

Aus Botel Tobago bei Taiwan, Yami

Die Ethnie der Yami lebt auf der Insel Botel Tobago, die sich ca. 45 Seemeilen südlich von Taiwan befindet. Bei ihnen gilt Hirse als heilig, weshalb sie nur als Opfergabe verwendet oder an Festtagen gegessen wird. Die Ähren werden in Vorratshäusern gelagert und für die festlichen Anlässe bzw. Opferungen entnommen, geröstet und anschließend gestampft. Anbau und Stampfen der Hirse ist Männerarbeit und wird von diesen gemeinsam durchgeführt. Den dazu benötigten Mörser stellt der Gastgeber zur Verfügung, während jeder Mann seinen eigenen Stößel mitbringt. Da Anbau und Verarbeitung der Hirse zeremonielle Handlungen sind, werden die dazu benötigten Gegenstände, wie auch der Mörser, mit den Darstellungen des mythischen Ahnen Magamaog verziert.

Appel, Michaela (Hg.): Ozeanien. Weltbilder der Südsee, München 2005, S. 30–32. 

Scheerer, Otto: Ein ethnographischer Bericht über die Insel Botel Tobago (nach R. Toriis 
Kotosho Dozoku Choza Hokoku). In: Mitteilungen der Deutschen Gesellschaft für Naturund Völkerkunde Ostasiens, Band XI, Teil 2, Tokyo 1908, S. 173.

Yamada, Hitoshi: Religiös-mythologische Vorstellungen bei den austronesischen Völkern 
Taiwans. Ein Beitrag zur Ethnologie Ost- und Südostasiens, München 2002, S. 189–19.

Aspekte, Zielgruppen & MethodenHilfe

Die Filter „Aspekte“, „Zielgruppen“ und „Methoden“ bedingen sich gegenseitig. Wählen Sie nach Belieben Felder aus, mindestens aber eine Methode. Anschließend erhalten Sie weiter unten entsprechend Ihrer Auswahl einen Vorschlag zur Anwendung der Methode auf das Exponat.

Aspekte

Zielgruppen

Straub, Regina

Die Teilnehmer*innen erschließen sich Materialeigenschaften und Funktionsweisen von Werkzeugen, Geräten und Gebrauchsgegenständen durch eigenes Experimentieren.

Nach einer kurzen Einweisung fordert der*die Vermittler*in sie auf, Materialien zu erkunden, ein Verfahren, eine Technik selbst auszutesten oder ein Gerät anzuwenden. Hierbei ist es wichtig, dass der*die Vermittler*in den Schwerpunkt auf das Erproben und die eigene Erfahrung legt und nicht die Perfektion und die Vollständigkeit der Tätigkeit das Ziel ist. Z. B. weben die Teilnehmer*innen mit einem nachgebauten Webstuhl oder legen eine römische Toga an. Dadurch können sie den Zeitaufwand und die nötige Handfertigkeit nachvollziehen.

Anwendung auf das Exponat Mörser

Meinas, Sandra

Sofern es möglich ist, können die Teilnehmer*innen den Mörser selbst ausprobieren. Dafür werden ein Stößel und beispielsweise Hirse benötigt, die im Mörser zerstampft wird. In bereitgestellten kleinen Tütchen kann das selbst gestampfte Mehl mitgenommen werden. Ein Rezept aus dem jeweiligen Herkunftsland des Mörsers zum späteren Ausprobieren rundet die im Museum gemachte Erfahrung ab. 

Dreykorn, Monika, Methoden zur Nachbereitung eines Museumsbesuchs, in: Wagner, Ernst/Dreykorn, Monika (Hg.): Museum. Schule. Bildung, München 2007, S. 182.

Hille, Carmen: Geschichte im Blick. Historisches Lernen im Museum, in: Czech, Alfred/Kirmeier, Josef/Sgoff, Brigitte (Hg.): Museumspädagogik. Ein Handbuch. Grundlagen und Hilfen für die Praxis, Schwalbach 2014, S. 84–90, 276–278.

Bundesverband Museumspädagogik: Methodensammlung Museen und Kindergärten, 2010, Nr. 51, https://www.museen-und-kindergaerten.de/methodenkartei/alle-methoden-auf-einen-klick/

Passende Aspekte
  • Besonderheit
  • Bezug zur Lebenswelt
  • Details
  • Erhaltungszustand
  • Funktion
  • Handhabung
  • Kontinente
  • Kulturhistorischer Zusammenhang
  • Material
  • Rituale
Passende Zielgruppen
  • bis 3 Jahre
  • 3-6 Jahre
  • 6-10 Jahre
  • 10-13 Jahre
  • 13-16 Jahre
  • 16-18 Jahre
  • Familien
  • Kinder und Jugendliche
  • Erwachsene
  • Senioren
  • Menschen mit besonderen Bedürfnissen

Überblick: Selbst ausprobieren

Straub, Regina

Kategorien

Sinnesorientierte Methoden
Haptische Methoden
Recherchemethoden

Ziele

Selbständiges Handeln, sich mit der Beschaffenheit und der Funktionalität eines Exponats vertraut machen, feinmotorisch arbeiten, eigene Erfahrung machen

Eignungen

Ebenso geeignet für Blinde, Gehörlose und Menschen mit Lernschwierigkeiten

Zeitbedarf

10–30 Min.

Sozialformen
Einzelperson: 
Teilgruppe: 
Gesamte Gruppe: 
Material

Je nach Exponat und Tätigkeit entsprechende Materialien, Repliken bzw. Nachbauten oder auch originale Geräte.

Kurbasik, Kathrin & Kaupert, Ursula

Über Bild- und Kartenmaterial lokalisieren die Teilnehmer*innen den ursprünglichen Standort des Exponats.

Mit Kartenmaterial, Globus und Fotografien werden Fragen beantwortet, wie: Wo kommt das Exponat her? Welche politischen und wirtschaftlichen Zustände herrschen dort? Wie sind das Klima und der Lebensraum am ursprünglichen Standort und wie ist das Exponat zu uns gekommen?
So wird das Exponat in seinen geografischen, ökologischen, historischen, politischen und wirtschaftlichen Zusammenhang gestellt.
Die Karten können auch selbst z. B. auf Stoff oder als Puzzleteile gestaltet werden.

Anwendung auf das Exponat Mörser

Meinas, Sandra

Woher stammt der Mörser und auf welchem Weg ist er zu uns ins Museum gekommen? Wie ist das Klima in der Ursprungsregion? Hat dieses womöglich Einfluss auf das Material des Mörsers, seine Verzierung und die Dinge, die in ihm zermahlen werden? Wer benutzt den Mörser und warum? Diese und mehr Fragen lassen sich gemeinsam mit der Vermittlungsperson beantworten. Bilder mit Menschen aus dem Herkunftsland bei der Handhabung des Mörsers sind eine hilfreiche Unterstützung. Auf dem Globus oder einer Landkarte lässt sich der Weg verfolgen, den der Mörser aus seinem Ursprungsland genommen hat.

Diercke Weltatlas, Braunschweig 2015.

Rendgen, Sandra/Wiedemann, Julius: Understanding the World. The Atlas of Infographics, Köln 2014.

Meyers Großes Länderlexikon. Alle Länder der Erde kennen - erleben - verstehen, 2. Aufl., Berlin 2008.

Passende Aspekte
  • Besonderheit
  • Bezug zur Lebenswelt
  • Details
  • Erhaltungszustand
  • Funktion
  • Handhabung
  • Kontinente
  • Kulturhistorischer Zusammenhang
  • Material
  • Rituale
Passende Zielgruppen
  • bis 3 Jahre
  • 3-6 Jahre
  • 6-10 Jahre
  • 10-13 Jahre
  • 13-16 Jahre
  • 16-18 Jahre
  • Familien
  • Kinder und Jugendliche
  • Erwachsene
  • Senioren
  • Menschen mit besonderen Bedürfnissen

Überblick: Herkunftsbestimmung

Kurbasik, Kathrin & Kaupert, Ursula

Kategorien

Recherchemethoden

Ziele

Information und Wissen vermitteln, Bezüge herstellen, Zusammenhänge erfassen

Eignungen

Geeignet für Kinder ab 6 Jahren: geografische, historische und ökologische Zusammenhänge, ab 13 Jahren: wirtschaftliche und politische Zusammenhänge

Zeitbedarf

5–10 Min.

Sozialformen
Einzelperson: 
Teilgruppe: 
Gesamte Gruppe: 
Material

Globus, selbstgemachte Landkarten, Landkartenpuzzle, Abbildungen, laminiertes Fotomaterial

Bauereiß, Michael

Museumsobjekte werden mit Hilfe weiterer Exponate oder geeigneter Zusatzmaterialien in ihren ursprünglichen kulturellen oder alltagsgeschichtlichen Zusammenhang gebracht.

Viele Exponate sind ihres ursprünglichen Zusammenhangs beraubt und bleiben für den*die Betrachter*in abstrakt. Der Kontext, die Funktion o. Ä., ist aber für das Verständnis des Objekts wesentlich. Ziel ist es, diese Objekte mittels geeigneter Exponate oder didaktischer Materialien (Abbildungen, Vergleichsobjekte, haptische Gegenstände ...) wieder in ihren ursprünglichen Kontext zu rücken. Eventuell lassen sich Museumsexponate in einem anschließenden Stadtrundgang im originalen Kontext verorten.

Anwendung auf das Exponat Mörser

Meinas, Sandra

Der Mörser wird unter Zuhilfenahme passender Gegenstände wie Stößel, Vorratsgefäße, Essgeschirr etc. in seinen ursprünglichen Kontext gebracht. Die Teilnehmer*innen erhalten dabei Informationen über seine Funktion und die Zusammenhänge, in denen er benutzt wurde bzw. wird. Idealerweise befinden sich passende Gegenstände ebenfalls im Museum.

Bauereiß, Michael: Vom Museum in den Stadtraum, in: Czech, Alfred/Kirmeier, Josef/Sgoff, Brigitte (Hg.): Museumspädagogik. Ein Handbuch. Grundlagen und Hilfen für die Praxis, Schwalbach/Ts. 2014, S. 282–286.

Passende Aspekte
  • Besonderheit
  • Bezug zur Lebenswelt
  • Details
  • Erhaltungszustand
  • Funktion
  • Handhabung
  • Kontinente
  • Kulturhistorischer Zusammenhang
  • Material
  • Rituale
Passende Zielgruppen
  • bis 3 Jahre
  • 3-6 Jahre
  • 6-10 Jahre
  • 10-13 Jahre
  • 13-16 Jahre
  • 16-18 Jahre
  • Familien
  • Kinder und Jugendliche
  • Erwachsene
  • Senioren
  • Menschen mit besonderen Bedürfnissen

Überblick: Kontextualisierung

Bauereiß, Michael

Kategorien

Assoziative Methoden

Ziele

Zusammenhänge herstellen und verstehen, abstrakte Sachverhalte veranschaulichen

Eignungen

Ab 5 Jahre,
zur Erarbeitung von Wissen und Erfahrung

Zeitbedarf

2–10 Min.

Sozialformen
Einzelperson: 
Teilgruppe: 
Gesamte Gruppe: 
Material

Abbildungen, Vergleichsobjekte, Repliken etc.

Schweigart, Annette

Die Teilnehmer*innen betrachten das Objekt unvoreingenommen und beschreiben das, was sie sehen.

Durch die Betrachtung beginnt das Objekt zu sprechen. Gezielte Fragestellungen des Vermittlers/der Vermittlerin führen zu einer bewussteren Wahrnehmung, die es den Teilnehmern/innen ermöglicht, sich ohne Vorkenntnisse dem Exponat zu nähern. Damit wird der Blick des/der Betrachters*in unverstellt auf das Exponat gelenkt.

Anwendung auf das Exponat Mörser

Meinas, Sandra

Die Teilnehmer*innen betrachten den Mörser und beschreiben Form, Details, Verzierungen, Farben etc., – alles was ihnen auffällt. Auch kleinere Kinder, wenig interessierte Personen oder Besucher*innen mit wenig oder fehlenden Vorkenntnissen profitieren von dieser Methode, um sich dem Exponat anzunähern. 

Czech, Alfred/Kirmeier, Josef/Sgoff, Brigitte (Hg.): Museumspädagogik - Ein Handbuch, Schwalbach 2014, S. 204.

Passende Aspekte
  • Besonderheit
  • Bezug zur Lebenswelt
  • Details
  • Erhaltungszustand
  • Funktion
  • Handhabung
  • Kontinente
  • Kulturhistorischer Zusammenhang
  • Material
  • Rituale
Passende Zielgruppen
  • bis 3 Jahre
  • 3-6 Jahre
  • 6-10 Jahre
  • 10-13 Jahre
  • 13-16 Jahre
  • 16-18 Jahre
  • Familien
  • Kinder und Jugendliche
  • Erwachsene
  • Senioren
  • Menschen mit besonderen Bedürfnissen

Überblick: Objektbeschreibung

Schweigart, Annette

Kategorien

Assoziative Methoden
Narrative Methoden

Ziele

Wahrnehmung schulen, Information/Wissen vermitteln, Bezüge herstellen

Eignungen

Geeignet für alle Teilnehmer*innen und besonders für Gehörlose mit Gebärdendolmetscher*in

Zeitbedarf

5–15 Min.

Sozialformen
Einzelperson: 
Teilgruppe: 
Gesamte Gruppe: 

Czech, Alfred

Die Gegenstände stehen im Bezug zu dem Exponat und können Einfälle, Erinnerungen, Gedanken und Gefühle auslösen.

Die „magnetischen“ Gegenstände entspringen dem Prinzip des Chinesischen Korbs. In einem Korb befinden sich Alltagsgegenstände, wie z. B. ein Schlüsselbund, eine Orange, ein Spiegel, die in einem Spannungsfeld zum besprechenden Objekt stehen können. Die Teilnehmer*innenn nehmen einen Gegenstand. Vor der Gruppe stellen sie dar, welche persönlichen Assoziationen und Bezüge sie zwischen Gegenstand und Exponat hergestellt haben.

Anwendung auf das Exponat Mörser

Meinas, Sandra

Die Vermittlungsperson händigt den Teilnehmer*innen Gegenstände aus, die in einem Zusammenhang mit dem Mörser stehen, z. B.: Arzneien, Pflanzenteile, ein Stößel oder Dinge, die mit seinem Herstellungsprozess zu tun haben, etwa ein Schnitzmesser. Auch Gegenstände aus dem Herkunftsland sind möglich oder solche, die nicht unmittelbar in einem Zusammenhang mit der Funktion stehen, z. B. ein Stück Holz, aus dem auch der Mörser ist. Die Teilnehmer*innen stellen eine Verbindung zwischen Mörser und gezeigtem Gegenstand her – gemeinsam mit dem*der Vermittler*in erschließen sie das Objekt.

Dreykorn, Monika: Methoden im Museum, in: Wagner, Ernst/Dreykorn, Monika (Hg.): Museum, Schule, Bildung: Aktuelle Diskurse, innovative Modelle, erprobte Methoden, München 2007, S. 169–179, hier: S. 174 f.

Bundesverband Museumspädagogik: Methodensammlung Museen und Kindergärten, 2010, Nr. 37, 41, 68,  https://www.museen-und-kindergaerten.de/methodenkartei/alle-methoden-auf-einen-klick/

Passende Aspekte
  • Besonderheit
  • Bezug zur Lebenswelt
  • Details
  • Erhaltungszustand
  • Funktion
  • Handhabung
  • Kontinente
  • Kulturhistorischer Zusammenhang
  • Material
  • Rituale
Passende Zielgruppen
  • bis 3 Jahre
  • 3-6 Jahre
  • 6-10 Jahre
  • 10-13 Jahre
  • 13-16 Jahre
  • 16-18 Jahre
  • Familien
  • Kinder und Jugendliche
  • Erwachsene
  • Senioren
  • Menschen mit besonderen Bedürfnissen

Überblick: Magnetische Gegenstände

Czech, Alfred

Kategorien

Assoziative Methoden

Ziele

Unkonventionelle und überraschende Zugänge eröffnen, Alltagsgegenstände als Bezüge zu den Wirklichkeitserfahrungen und Innenwelten der Teilnehmer*innen nutzen

Eignungen

Besonders geeignet für Inklusionsgruppen

Zeitbedarf

5–15 Min.

Sozialformen
Einzelperson: 
Teilgruppe: 
Gesamte Gruppe: 
Material

Gegenstände mit oder ohne direkten Bezug zum Exponat, Korb oder Behälter

Czech, Alfred

Beim Sinne-Check werden mehrere Methoden vermischt, um alle fünf Sinne – sehen, hören, riechen, schmecken, fühlen – anzusprechen.

Die Vermittler*innen animieren die Teilnehmer*innen zu formulieren, welche Empfindungen der Anblick eines Museumsobjekts auf anderen Sinneskanälen hervorruft: Geräusche, Geschmacksempfindungen, Gerüche und Tastreize. Oft arbeitet die synästhetische Vermittlung auch mit realen Sinneseindrücken. Die Teilnehmer*innen bekommen vor einem Objekt etwas zu hören, zu schmecken, zu riechen und zu fühlen (MP3-Player, Kostproben, Riechfläschchen, Fühlboxen). Diese sinnlichen Reize werden an das Objekt herangetragen und damit verglichen.

Anwendung auf das Exponat Mörser

Meinas, Sandra

Die Teilnehmer*innen teilen mit, welche Sinnesreize ihnen beim Anblick des Mörsers einfallen: Wie klingt seine Nutzung? Wie riechen die in ihm zerstampften Zutaten? Wie fasst er sich wohl an? Was gibt es an ihm zu sehen? Wie schmeckt der in ihm zubereitete Inhalt? Eigene Erfahrungen werden eingebracht und von der Vermittlungsperson durch mitgebrachtes Material (z. B. gestampfte Gewürze) ergänzt.

Dreykorn, Monika: Methoden im Museum, in: Wagner, Ernst/Dreykorn, Monika (Hg.): Museum, Schule, Bildung: Aktuelle Diskurse, innovative Modelle, erprobte Methoden, München 2007, S. 169–179, hier: S. 171.

Bundesverband Museumspädagogik: Methodensammlung Museen und Kindergärten, 2010, Nr. 4, 11, 19, 20, 22, 28, 34, 65, https://www.museen-und-kindergaerten.de/methodenkartei/alle-methoden-auf-einen-klick/

Passende Aspekte
  • Besonderheit
  • Bezug zur Lebenswelt
  • Details
  • Erhaltungszustand
  • Funktion
  • Handhabung
  • Kontinente
  • Kulturhistorischer Zusammenhang
  • Material
  • Rituale
Passende Zielgruppen
  • bis 3 Jahre
  • 3-6 Jahre
  • 6-10 Jahre
  • 10-13 Jahre
  • 13-16 Jahre
  • 16-18 Jahre
  • Familien
  • Kinder und Jugendliche
  • Erwachsene
  • Senioren
  • Menschen mit besonderen Bedürfnissen

Überblick: Sinne-Check

Czech, Alfred

Kategorien

Spielerische Methoden
Assoziative Methoden
Emotionale Zugänge

Ziele

Mehrdimensionale, unkonventionelle und individuelle Objektzugänge schaffen, Wahrnehmung mit den unterschiedlichen Sinnen fördern

Eignungen

Besonders geeignet für den Einstieg in eine Führung für bildungsferne Gruppen

Zeitbedarf

10–20 Min.

Sozialformen
Einzelperson: 
Teilgruppe: 
Gesamte Gruppe: 
Material

Je nach Exponat, z. B. MP3-Player, Kostproben, Riechfläschchen, Fühlboxen

Kaupert, Ursula & Kurbasik, Kathrin

Die Teilnehmer*innen erfassen das Exponat und halten es möglichst wirklichkeitsgetreu auf einem Medium fest.

Zum Erfassen des Exponats sind genaue Zeichnungen mit Detailbeschriftungen, Skizzen, Frottagen, Fotografien, Filmaufnahmen, schriftlichen Material- und Farbbeschreibungen, Messungen von physikalischen Größen sowie Licht- und Temperaturverhältnissen möglich.

Anwendung auf das Exponat Mörser

Meinas, Sandra

Die Teilnehmer*innen betrachten den Mörser sehr genau und stellen fest, aus welchem Material er gefertigt ist, dokumentieren seine Maße, Erhaltungszustand, Farbgebung, Details etc. und erschließen sich damit das Objekt zum Teil selbst. Auch Teilnehmer*innen mit wenig Vorkenntnissen oder mangelndem Interesse werden dadurch aktiv in die Betrachtung einbezogen.

Passende Aspekte
  • Besonderheit
  • Bezug zur Lebenswelt
  • Details
  • Erhaltungszustand
  • Funktion
  • Handhabung
  • Kontinente
  • Kulturhistorischer Zusammenhang
  • Material
  • Rituale
Passende Zielgruppen
  • bis 3 Jahre
  • 3-6 Jahre
  • 6-10 Jahre
  • 10-13 Jahre
  • 13-16 Jahre
  • 16-18 Jahre
  • Familien
  • Kinder und Jugendliche
  • Erwachsene
  • Senioren
  • Menschen mit besonderen Bedürfnissen

Überblick: Dokumentation

Kaupert, Ursula & Kurbasik, Kathrin

Kategorien

Recherchemethoden
Transmediale Methoden

Ziele

Details erfassen, Beobachtungsgabe schulen, Konzentrationsfähigkeit fördern, Kenngrößen verschriftlichen, in das wissenschaftliche Arbeiten einführen

Eignungen

Geeignet für Kinder ab 5 Jahren, wissenschaftliche Methoden ca. ab 8 Jahren

Zeitbedarf

30–60 Min.

Sozialformen
Einzelperson: 
Teilgruppe: 
Gesamte Gruppe: 
Material

Papier, Stifte, Foto-/Filmkamera, Smartphone, Messgeräte (Maßband, Lineal, Thermometer, Luxmeter, Hygrometer,...), PC, Papierklebestreifen

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