Foto: Deutsches Museum, München, Archiv, CD_74577

Kisser-Priesack, Gabriele

Flugzeug

Oldtimer-Segelflug-Verein München

Udet U 12 (Nachbau) | 2004

Info

Die Udet Flamingo ist ein Nachbau des Oldtimer-Segelflug-Vereins München. Der Erstflug erfolgte am 17. Dezember 2004. 
Das Flugzeug ist ein einmotoriger, zweisitziger Schul-Doppeldecker des deutschen Herstellers Udet Flugzeugbau (später BFW, Bayerische Flugzeugwerke). Die Maschine bietet Platz für einen Passagier und einen Piloten. Es wurden etwa 200 Stück gebaut. 
Der erfolgreiche Erstflug mit Ernst Udet im Cockpit fand 1925 statt. Bald darauf begann die Serienproduktion in München-Ramersdorf. Doch schon 1926 wurde die Firma Udet wegen finanzieller Schwierigkeiten von den Bayerischen Flugzeugwerken übernommen, und die Produktion des „Flamingo“ nach Augsburg verlegt. Die meisten Flugzeuge wurden in Deutschland von der Filiale der Deutschen Verkehrsfliegerschule (DVS) in Schleißheim, Braunschweig und Warnemünde genutzt.

Berg, A. Scott: Charles Lindbergh. Ein Idol des 20. Jahrhunderts, München 1998.

Szigeti, Marton: Udet U 12 Flamingo, in: Klassiker der Luftfahrt, Nr. 3, Motor Presse, Stuttgart 2015, S. 48.

Anregungen für die Vermittlung Hilfe

Aspekte

Zielgruppen

  • alle aus/abwählen
  • alle aus/abwählen

Bellaire, Catherine

Die Teilnehmenden vergleichen und recherchieren Funktionen von Objekten in verschiedenen Epochen und präsentieren ihre Ergebnisse.

Die Teilnehmenden lernen maximal fünf Exponate kennen. Durch Recherche, Vergleiche und Brainstorming ermitteln sie die ursprüngliche Funktion der Objekte. Gleichzeitig machen sie sich Gedanken darüber, ob ähnliche Objekte heute in gleicher Weise genutzt werden. So werden Unterschiede der Kulturen klar, aber auch Gemeinsamkeiten deutlich. Kleinere Kinder halten ihre Ideen zeichnerisch fest, Ältere präsentieren ihre Ergebnisse auf Tafeln und als Kurzvortrag.

Anwendung auf das Exponat Flugzeug

Kisser-Priesack, Gabriele

Die Teilnehmenden überlegen, wie damals und heute Piloten ausgebildet werden. Früher flogen sie nach theoretischen Schulungen, während sie heute zunächst an Flugsimulatoren viele Situationen kennenlernen, bevor sie ein Flugzeug selbst steuern.

Czech, Alfred: Methodische Vielfalt in der personalen Vermittlung, in: Czech, Alfred / Kirmeier, Josef / Sgoff, Brigitte (Hrsg.): Museumspädagogik - Ein Handbuch. Grundlagen und Hilfen für die Praxis, Schwalbach/Ts. 2014, S. 198-224, hier: S. 203f.
Bundesverband Museumspädagogik: Methodensammlung Museen und Kindergärten, 2010, Nr. 7,  https://www.museen-und-kindergaerten.de/methodenkartei/alle-methoden-auf-einen-klick/
Nettke, Tobias: Personale Vermittlung in Museen. Merkmale, Ansätze, Formate und Methoden, in: Commandeur, Beatrix u.a. (Hrsg.), Handbuch Museumspädagogik. Kulturelle Bildung in Museen, München 2016, S. 173-183, hier: S. 174-175.

Überblick Damals - Heute

Bellaire, Catherine

Kategorien

Recherchemethoden
Visuell-künstlerische Methoden
Assoziative Methoden
Narrative Methoden

Ziele
  • Bezüge zur eigenen Lebenswelt herstellen
  • Transferleistung fördern
  • Rechercheergebnisse sprachlich vermitteln
Eignung

Besonders geeignet für kleinere Gruppen von max. 15 Teilnehmern, auch für Sprachlerngruppen

Zeitbedarf

30-40 Min.

Sozialform
Einzelperson:  
Teilgruppe:  
Gesamte Gruppe:  
Material

Abbildungen, Literatur, Katalogtexte zur Recherche
Schreib- und Zeichenmaterial
Evtl. Tafel oder Flipchart zur Präsentation der Ergebnisse

Bellaire, Catherine

Die Fantasiereise (in ein Bild, in eine bestimmte Epoche...) ruft in den Köpfen der Teilnehmenden Bilder hervor und spricht deren eigene Fantasie an.

Durch diese Bilder erscheinen Kunst und vergangene Kulturen lebendiger.
Der/die Vermittler/in trägt entweder einen vorbereiteten Text vor oder führt spontan in die Reise ein. Der Text sollte lebendig und bildreich sein, um in den Zuhörenden ausdrucksvolle Bilder entstehen zu lassen. Der Zeitgeist einer Epoche/einer Kultur wird so ebenfalls nachvollziehbar. 
Dabei entsteht eine Stimmung, die durch Düfte, Geräusche oder leise Musik unterstützt werden kann.

Anwendung auf das Exponat Flugzeug

Kisser-Priesack, Gabriele

Die Teilnehmenden stellen sich vor, sie würden mit diesem Flugzeug eine Reise machen. Wie sind sie gekleidet? Was nehmen sie mit? Wohin geht die Reise und wie lange dauert sie? Als Inspiration kann der/die Vermittler/in auch einen entsprechenden Text vorlesen, zum Beispiel aus "Charles Lindbergh. Ein Idol des 20. Jahrhunderts" von A. Scott Berg.

Bertscheit, Ralf: Bilder werden Erlebnisse. Mitreißende Methoden zur aktiven Bildbetrachtung in Schule und Museum, Mülheim a.d. Ruhr 2001, S. 58.

Adams, Stefan: Neue Fantasiereisen. Entspannende Übungen für Jugendarbeit und Erwachsenenbildung, München 2004, S. 11-18.

Cremer, Claudia u.a.: Fenster zur Kunst. Ideen für kreative Museumsbesuche, Berlin 1996, S. 49-52.

Überblick Fantasiereise

Bellaire, Catherine

Kategorien

Narrative Methoden
Emotionale Zugänge
Assoziative Methoden

Ziele
  • Fantasie anregen
  • Kreative Prozesse anregen
  • Vergangene und andere Kulturen besser verstehen
  • Eindrückliche, imaginative Bilder erschaffen
Eignung

Besonders geeignet für kleinere Gruppen (max. 15 Teilnehmende), v.a. für kleinere Kinder (4-10 Jahre)
Weniger geeignet für gehörlose Besucher/innen

Zeitbedarf

15-30 Min.

Sozialform
Einzelperson:  
Teilgruppe:  
Gesamte Gruppe:  
Material

Eventuell Sitzmöglichkeit für mehr Entspannung und Ruhe; Duftöle, Hand-ons (Pflanzen, Stoffe u.ä.), Musikanlage für das Abspielen von Geräuschen oder Musik.

Reinlaßöder, Sophie

Die Teilnehmenden vertonen ein Objekt mit Geräuschen oder Musik.

Die Teilnehmenden betrachten ein Objekt und sprechen über die Geräusche und Töne, die ihrer Meinung nach zu dem Objekt passen. Dann stellen sie die Geräuschkulisse nach. Das kann ohne Requisiten durch Sprechen, Singen, Klatschen, Stampfen und Pfeifen geschehen oder mit Musikinstrumenten und Requisiten, die Geräusche erzeugen.

Anwendung auf das Exponat Flugzeug

Kisser-Priesack, Gabriele

Die Teilnehmenden ahmen die Geräusche nach, die ein Flugzeug beim Start macht, und laufen dabei mit ausgebreiteten Armen über eine "Startbahn". Dabei werden die Informationen für die Starterlaubnis vom "Tower" gegeben.

Lischka-Seitz, Christiane / Schidlo, Armin / Thumann, Nicola / Früinsfeld, Gert: Skulptur und Klang. Klangbilder - angeregt durch Werke des Bildhauers Lothar Fischer, in: Kunz-Ott, Hannelore (Hrsg.): Museum und Schule. Wege zu einer erfolgreichen Partnerschaft, München / Berlin 2005, S. 233-237. 
Leßmann, Sabine: ViM – Vorschulkinder ins Museum! Bausteine für die museumspädagogische Arbeit mit Vorschulkindern in Kunstmuseen. Ein Modellprojekt im Kunstmuseum Bonn, 2011, in: http://www.kunstmuseum-bonn.de/fileadmin/Redaktion/Bildung__Vermittlung/Bro_ViM_lay07.pdf

Überblick Vertonung

Reinlaßöder, Sophie

Kategorien

Spielerische Methoden
Performative Methoden
Transmediale Methoden
Assoziative Methoden

Ziele
  • Wahrnehmung schulen
  • Bezüge herstellen
  • Sich mit dem Objekt kreativ auseinandersetzen
Eignung

Geeignet für Kinder ab 3 Jahren und Erwachsene
Zu beachten: Die Methode könnte andere Besucher/innen stören, vorher mit Museumsleitung absprechen

Zeitbedarf

10-30 Min.

Sozialform
Einzelperson:  
Teilgruppe:  
Gesamte Gruppe:  
Material

Requisiten, die Geräusche erzeugen, z.B.: Papier, Alufolie, Plastiktüte
Musikinstrumente, z.B. Mundharmonika, Melodika, Flöte, Tamburin u.s.w.

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