© Britta Bley / Stiftung Ruhr Museum

Bley, Britta

Helm

Firma Lindgens, Mülheim an der Ruhr

Lederkappe | 1956

Info

Seit 1914 dienten die Kappen als Kopfschutz im Bergbau, der jedoch nicht vorgeschrieben war. Die Kappe schützte gegen Stöße, Stein- und Kohlenfall. Die Lederkappe stellt bereits ein Fortschritt dar. Sie löste zunehmend die Kopfbedeckungen aus Filz und Stoff von 1900 ab. Die Lederkappe war noch in den 1950er Jahren verbreitet.

Jamin, Mathilde/Kerner, Frank, Die Gegenwart der Dinge. 100 Jahre Ruhrlandmuseum, Essen 2004, S. 40.

Anregungen für die Vermittlung Hilfe

Aspekte

  • alle aus/abwählen

Zielgruppen

  • alle aus/abwählen
  • alle aus/abwählen

Bellaire, Catherine

Die Teilnehmenden vergleichen und recherchieren Funktionen von Objekten in verschiedenen Epochen und präsentieren ihre Ergebnisse.

Die Teilnehmenden lernen maximal fünf Exponate kennen. Durch Recherche, Vergleiche und Brainstorming ermitteln sie die ursprüngliche Funktion der Objekte. Gleichzeitig machen sie sich Gedanken darüber, ob ähnliche Objekte heute in gleicher Weise genutzt werden. So werden Unterschiede der Kulturen klar, aber auch Gemeinsamkeiten deutlich. Kleinere Kinder halten ihre Ideen zeichnerisch fest, Ältere präsentieren ihre Ergebnisse auf Tafeln und als Kurzvortrag.

Anwendung auf das Exponat Helm

Bley, Britta

Die/der Vermittelnde stellen verschiedene Kopfbedeckungen aus Vergangenheit und Gegenwart vor. Diese untersuchen die Teilnehmenden nach unterschiedlichen Aspekten, wie Funktion, Material und Zeit. So vergleichen die Teilnehmenden z.B. eine Lederkappe mit einem Baustellenhelm oder einem Bronzehelm.

Czech, Alfred: Methodische Vielfalt in der personalen Vermittlung, in: Czech, Alfred / Kirmeier, Josef / Sgoff, Brigitte (Hrsg.): Museumspädagogik - Ein Handbuch. Grundlagen und Hilfen für die Praxis, Schwalbach/Ts. 2014, S. 198-224, hier: S. 203f.
Bundesverband Museumspädagogik: Methodensammlung Museen und Kindergärten, 2010, Nr. 7,  https://www.museen-und-kindergaerten.de/methodenkartei/alle-methoden-auf-einen-klick/
Nettke, Tobias: Personale Vermittlung in Museen. Merkmale, Ansätze, Formate und Methoden, in: Commandeur, Beatrix u.a. (Hrsg.), Handbuch Museumspädagogik. Kulturelle Bildung in Museen, München 2016, S. 173-183, hier: S. 174-175.

Überblick Damals - Heute

Bellaire, Catherine

Kategorien

Recherchemethoden
Visuell-künstlerische Methoden
Assoziative Methoden
Narrative Methoden

Ziele
  • Bezüge zur eigenen Lebenswelt herstellen
  • Transferleistung fördern
  • Rechercheergebnisse sprachlich vermitteln
Eignung

Besonders geeignet für kleinere Gruppen von max. 15 Teilnehmern, auch für Sprachlerngruppen

Zeitbedarf

30-40 Min.

Sozialform
Einzelperson:  
Teilgruppe:  
Gesamte Gruppe:  
Material

Abbildungen, Literatur, Katalogtexte zur Recherche
Schreib- und Zeichenmaterial
Evtl. Tafel oder Flipchart zur Präsentation der Ergebnisse

Merthen, Claudia

Werbetexte werden z.B. in Prospekten, Flyern oder Anzeigen verwendet. Sie sollen die Adressaten emotional erreichen, um sie ins Museum zu locken, und dabei auch einzelne Informationen anbieten; der emotionale Anteil überwiegt. Sie sind folgendermaßen aufgebaut:

- emotional aufgeladene, "sprechende" Überschrift = Schlagzeile,
- maximal 7 kurze Sätze, die das Exponat beschreiben und anpreisen, gerne auch mit Fragen, dabei möglichst Füllwörter und Hilfsverben vermeiden.

Anschließend lesen die Teilnehmenden die Texte laut vor. Dabei präsentieren sie das Exponat von seiner "Schokoladenseite".

Anwendung auf das Exponat Helm

Bley, Britta

Die Teilnehmenden betrachten die Kopfbedeckung als ein Objekt, das im Zentrum einer Imagekampagne, z.B. für den Beruf des Bergmannes steht. Sie versuchen den Beruf so interessant zu beschreiben, dass die Besonderheit für den Leser deutlich wird und den Wunsch weckt sich näher mit dem Beruf zu beschäftigen. Im Anschluss werden die Texte den anderen vorgetragen.

Winter, Jörn: Werbetext ist nicht gleich Werbetext, in: Winter, Jörn (Hrsg.): Handbuch Werbetext. Von guten Ideen, erfolgreichen Strategien und treffenden Worten, Frankfurt a.M. 2003, S. 159-164.

Überblick Werbetext schreiben

Merthen, Claudia

Kategorien

Emotionale Zugänge
Kreatives Schreiben
Assoziative Methoden
Narrative Methoden

Ziele
  • Wahrnehmung schulen
  • Wissen vermitteln
  • Wertung vornehmen
  • Bezüge herstellen
  • In ein Thema einführen
     
Eignung

Für alle Alters- und Personengruppen ab 8 Jahren geeignet.
Besonders geeignet zum Kennenlernen und als Zusammenfassung der Vermittlungseinheit.

Zeitbedarf

20 - 30 Min.

Sozialform
Einzelperson:  
Teilgruppe:  
Gesamte Gruppe:  

 

Material

Beispiel eines Werbetexts des jeweiligen Museums, Papier, Unterlagen, Bleistifte.

Böhme, Claudia

Der Zeitstrahl ist eine räumlich-anschauliche Darstellung abstrakter historischer Zeitverläufe.

Auf einer meist waagerechten Geraden werden Jahreszahlen eingetragen. Historische Zeiträume von besonderem Interesse können markiert und wichtige Ereignisse hervorgehoben werden. Texte, Bilder oder Karten erläutern die Darstellung zusätzlich.

Neben dem chronologischen Ansatz bietet die Methode die Möglichkeit einen Bezug zur Familiengeschichte der Teilnehmenden herzustellen, indem diese eigenen Lebensdaten und die ihrer Angehörigen einbringen. Persönliche und allgemeine Geschichte werden so verknüpft.

Anwendung auf das Exponat Helm

Bley, Britta

Die Teilnehmenden ordnen einzeln oder in Gruppen verschiedene Exponate auf einen Zeitstrahl an. Eines davon ist der Helm. Andere Exponate könnten verschiedene Kopfbedeckungen sein, oder auch unterschiedliche Gegenstände, die aus der Sammlung des Museums stammen. Allerdings ist eine Gemeinsamkeit mehrerer Objekte sinnvoll, um Zusammenhänge zu veranschaulichen. Diese Methode eignet sich zum Einstieg oder als Überprüfung der Inhalte einer Führung.

Bundesverband Museumspädagogik: Methodensammlung Museen und Kindergärten, 2010, Nr. 73,  https://www.museen-und-kindergaerten.de/methodenkartei/alle-methoden-auf-einen-klick/
Sauer, Michael: Zeitleiste, in: Mayer, Ulrich u.a. (Hrsg.): Wörterbuch Geschichtsdidaktik. 2. überarb. und erw. Aufl., Schwallbach/Ts.2009, S. 201 f.
Sauer, Michael: Die Zeitleiste, in: Pandel, Hans-Jürgen / Schneider, Gerhard (Hrsg.): Handbuch Medien im Geschichtsunterricht. Schwalbach/Ts. 2007, S. 197-210.

Überblick Zeitstrahl

Böhme, Claudia

Kategorien

Transmediale Methoden
Assoziative Methoden

Ziele
  • Überblick zur zeitlichen Orientierung vermitteln
  • Langfristige historische Zeitverhältnisse und Zeitabläufe verdeutlichen
  • Geschichtliche Vorgänge verorten
Eignung

Geeignet für Menschen jeden Alters, besonders für Kinder ab 8 Jahren

Zeitbedarf

5-10 Min.

Sozialform
Einzelperson:  
Teilgruppe:  
Gesamte Gruppe:  
Material

Zeichenkarton, Stifte, Kleber, Schere
Auswahl an Texten, Bildern, Fotos, Grafiken usw. zur Illustration der Zeitleiste

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