© Britta Bley / Stiftung Ruhr Museum

Bley, Britta

Meteorit

Namibia

Meteorit, Mukerop | vor ca. 4,5 Milliarden Jahren

Info

Meteorite sind Planetenteile, die auf die Erde stürzen. Heute sind sie von hohem Wert und besonders selten. Meteorite werden gewöhnlich nach ihrem Fundort benannt. Eines der Fundorte ist das Gibeon-Streufeld. Es ist das größte der Erde. 
Dieser Eisen-Nickel Meteorit wurde in der früheren Kolonie Deutsch-Süd-West Afrika, dem heutigen Namibia, gefunden. Er ist 4,5 Milliarden Jahre alt, das entspricht dem Alter der Erde.

Jamin, Mathilde (Hrsg.)/Kerner, Frank: Die Gegenwart der Dinge. 100 Jahre Ruhrlandmuseum, Essen 2004, S. 66.

Anregungen für die Vermittlung Hilfe

Aspekte

Zielgruppen

  • alle aus/abwählen
  • alle aus/abwählen

Dörr, Sabrina

Die Teilnehmenden stellen abwechselnd Fragen an das Exponat.

Hier geht es nicht um Antworten, sondern nur um Fragen. Die Teilnehmenden stellen so lange Fragen, bis ihre Fantasie erschöpft ist. Am Anfang sind daher Exponate hilfreich, die provokativ wirken und unmittelbar Fragen anstoßen. Der/die Vermittler/in beantwortet die gestellten Fragen oder leitet sie an die Gruppe weiter.

Variante: Der/die Vermittler/in stellt die Fragen, und die Teilnehmenden überlegen sich Antworten. Die Fragen werden abschließend z.B. in einer Wandzeitung festgehalten. Die Teilnehmenden schreiben ihre Fragen auf Karteikarten auf und befestigen diese an einer Stellwand.

Anwendung auf das Exponat Meteorit

Bley, Britta

Die Teilnehmenden nähern sich dem Exponat, in dem sie Fragen an den Meteoriten stellen, die Herkunft, Alter und Material betreffen. Diese könnten wie folgt lauten: Wer hat dich angefertigt? Aus welcher Zeit kommst du? Wo bist du entstanden?

Czech, Alfred/Kirmeier, Josef/Sgoff, Brigitte (Hrsg.): Museumspädagogik – Ein Handbuch. Grundlagen und Hilfen für die Praxis, Schwalbach/Ts. 2014, S. 204.

Überblick 1000 Fragen an ein Exponat

Dörr, Sabrina

Kategorien

Assoziative Methoden
Narrative Methoden
Spielerische Methoden

Ziele
  • Sich mit dem Exponat intensiv auseinandersetzen
  • Neugierde, Aufmerksamkeit, Problembewusstsein wecken 
  • Kommunikation anregen
Eignung

Stimmt ein auf das Exponat und bereitet eine Interpretation vor

Zeitbedarf

10–20 Min.

Sozialform
Einzelperson:  
Teilgruppe:  
Gesamte Gruppe:  
Material

Karteikarten, Stifte, Stellwand, Papier für Wandzeitung

Schröder, Pirko Julia

Ein Elfchen ist ein Kurzgedicht in elf Wörtern, bei dem die Form vorgegeben ist.

Der Aufbau des Kurzgedichts ist: 1. Zeile=1 Wort, 2. Zeile=2 Wörter, 3. Zeile=3 Wörter, 4. Zeile=4 Wörter, 5. Zeile=1 Wort. Die Teilnehmenden füllen die Zeilen nach Belieben. Die Wörter können einen Satz bilden und sich reimen, müssen es aber nicht. Es darf sich eine rein assoziative Folge von Begriffen, Adjektiven usw. ergeben. Jede/r Teilnehmende schreibt für sich ein Elfchen und liest das Ergebnis der Gruppe vor. Dies kann zur Einführung in ein Thema, eine Ausstellung oder zu speziellen Exponaten erfolgen.

Anwendung auf das Exponat Meteorit

Bley, Britta

Mit der Methode kann der Meteorit genauer beschrieben werden. Die Teilnehmenden beschreiben Eigenschaften wie das Gewicht, Aussehen oder mögliche Funktionen in einzelnen Worten oder auch kurzen Sätzen. So wird das genaue Beobachten und die Sprachfähigkeit unterstützt.

Cremer, Claudia/Drechsler, Michael/Mischon, Claus/Spall, Anna: Fenster zur Kunst. Ideen für kreative Museumsbesuche, Berlin 1996, S. 42-44.
Finke, Eva: Wenn ich schreibe... Potenziale Kreativen Schreibens, in: 
Standbein Spielbein. Museumspädagogik aktuell, Nr. 73, Dezember 2005, S. 4-7, hier: S. 7.
Erler-Striebel, Petra/Wenn, Anja: Kreatives Schreiben in der Staatlichen Kunsthalle in Karlsruhe, in: Standbein Spielbein. Museumspädagogik aktuell, Nr. 73, Dezember 2005, S. 21-23.

Überblick Elfchen

Schröder, Pirko Julia

Kategorien

Kreatives Schreiben

Ziele
  • In ein Thema einführen
  • Intensiv mit Exponaten auseinandersetzen
  • Wahrnehmung schulen
  • Kommunikation anregen
  • Eigenkreativität fördern
  • Vermittelte Inhalte festigen
Eignung

Geeignet für alle, die schreiben können, in der Regel ab der Grundschule

Zeitbedarf

15 Min.

Sozialform
Einzelperson:  
Teilgruppe:  
Gesamte Gruppe:  
Material

Gedichtvorlagen auf Papier, Unterlagen, Bleistifte, eventuell Sitzgelegenheiten

Böhme, Claudia

Der Zeitstrahl ist eine räumlich-anschauliche Darstellung abstrakter historischer Zeitverläufe.

Auf einer meist waagerechten Geraden werden Jahreszahlen eingetragen. Historische Zeiträume von besonderem Interesse können markiert und wichtige Ereignisse hervorgehoben werden. Texte, Bilder oder Karten erläutern die Darstellung zusätzlich.

Neben dem chronologischen Ansatz bietet die Methode die Möglichkeit einen Bezug zur Familiengeschichte der Teilnehmenden herzustellen, indem diese eigenen Lebensdaten und die ihrer Angehörigen einbringen. Persönliche und allgemeine Geschichte werden so verknüpft.

Anwendung auf das Exponat Meteorit

Bley, Britta

Die Teilnehmenden ordnen einzeln oder in Gruppen verschiedene Exponate, worunter sich auch der Meteorit befindet, auf einen Zeitstrahl an.

Bundesverband Museumspädagogik: Methodensammlung Museen und Kindergärten, 2010, Nr. 73,  https://www.museen-und-kindergaerten.de/methodenkartei/alle-methoden-auf-einen-klick/
Sauer, Michael: Zeitleiste, in: Mayer, Ulrich u.a. (Hrsg.): Wörterbuch Geschichtsdidaktik. 2. überarb. und erw. Aufl., Schwallbach/Ts.2009, S. 201 f.
Sauer, Michael: Die Zeitleiste, in: Pandel, Hans-Jürgen / Schneider, Gerhard (Hrsg.): Handbuch Medien im Geschichtsunterricht. Schwalbach/Ts. 2007, S. 197-210.

Überblick Zeitstrahl

Böhme, Claudia

Kategorien

Transmediale Methoden
Assoziative Methoden

Ziele
  • Überblick zur zeitlichen Orientierung vermitteln
  • Langfristige historische Zeitverhältnisse und Zeitabläufe verdeutlichen
  • Geschichtliche Vorgänge verorten
Eignung

Geeignet für Menschen jeden Alters, besonders für Kinder ab 8 Jahren

Zeitbedarf

5-10 Min.

Sozialform
Einzelperson:  
Teilgruppe:  
Gesamte Gruppe:  
Material

Zeichenkarton, Stifte, Kleber, Schere
Auswahl an Texten, Bildern, Fotos, Grafiken usw. zur Illustration der Zeitleiste

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