© Britta Bley / Stiftung Ruhr Museum

Bley, Britta

Münze

Münzstätte Kleve

Stüber | 1587

Info

Die Münze aus Kleve ist ein typisches Beispiel für eine Währung. Sie wurde dem holländischen Stüber, einer Münze, nachempfunden und in der Prägestätte in Kleve hergestellt. Mit einer eigenen Münzstätte hob der Herzog Wilhelm V., genannt "der Reiche", seine Bedeutung hervor. Die Münze aus Kleve zeigt auf der Vorderseite ein drei balkiges Blumenkreuz, in der Mitte ein Vierpass, die Rückseite stellt einen geschweiften Fünffelderwappenschild dar. Sie besteht aus Kupfer und Silber. Je höher der Edelmetallanteil, desto wertvoller war auch die Münze. Die genutzten Münzen wie dieser Stüber veranschaulichen die Verbreitung der Münzen.

Stephan-Maaser, Reinhild/ Kramer, Heinz Josef (Hrsg.): Eingeprägt. Numismatik im Ruhr Museum, Ausstellungskatalog, Köln 2013, S. 112.

Anregungen für die Vermittlung Hilfe

Aspekte

  • alle aus/abwählen

Zielgruppen

  • alle aus/abwählen
  • alle aus/abwählen

Dörr, Sabrina

Die Teilnehmenden stellen abwechselnd Fragen an das Exponat.

Hier geht es nicht um Antworten, sondern nur um Fragen. Die Teilnehmenden stellen so lange Fragen, bis ihre Fantasie erschöpft ist. Am Anfang sind daher Exponate hilfreich, die provokativ wirken und unmittelbar Fragen anstoßen. Der/die Vermittler/in beantwortet die gestellten Fragen oder leitet sie an die Gruppe weiter.

Variante: Der/die Vermittler/in stellt die Fragen, und die Teilnehmenden überlegen sich Antworten. Die Fragen werden abschließend z.B. in einer Wandzeitung festgehalten. Die Teilnehmenden schreiben ihre Fragen auf Karteikarten auf und befestigen diese an einer Stellwand.

Anwendung auf das Exponat Münze

Bley, Britta

Die Teilnehmenden nähern sich dem Exponat, indem sie Fragen an die Münze stellen, die Herkunft, Prägestätte und Darstellung betreffen. Diese könnten folgende sein: Wer hat dich angefertigt? Was zeigst du? Aus welcher Zeit kommst du? Wo bist du entstanden? Welche Wappen sind zu sehen?

Czech, Alfred/Kirmeier, Josef/Sgoff, Brigitte (Hrsg.): Museumspädagogik – Ein Handbuch. Grundlagen und Hilfen für die Praxis, Schwalbach/Ts. 2014, S. 204.

Überblick 1000 Fragen an ein Exponat

Dörr, Sabrina

Kategorien

Assoziative Methoden
Narrative Methoden
Spielerische Methoden

Ziele
  • Sich mit dem Exponat intensiv auseinandersetzen
  • Neugierde, Aufmerksamkeit, Problembewusstsein wecken 
  • Kommunikation anregen
Eignung

Stimmt ein auf das Exponat und bereitet eine Interpretation vor

Zeitbedarf

10–20 Min.

Sozialform
Einzelperson:  
Teilgruppe:  
Gesamte Gruppe:  
Material

Karteikarten, Stifte, Stellwand, Papier für Wandzeitung

Bley, Britta

Die Teilnehmenden füllen für ein Exponat eine Inventarisierungskarte aus.

In einer Einführung stellt der/die Vermittler/in das Inventarisieren als Teil der Museumsarbeit und dessen Bedeutung vor. Die Teilnehmenden wählen nun allein oder in Gruppen je ein Exponat aus und füllen dafür die Inventarisierungskarte aus. Ziel ist es, ein Exponat so zu beschreiben, dass es auch ohne Foto erkannt werden kann. Im Anschluss präsentieren die Teilnehmenden einander "ihre" Objekte oder identifizieren sie anhand der Inventarisierungskarten.

Anwendung auf das Exponat Münze

Bley, Britta

Die Teilnehmenden bekommen ein Exponat zugewiesen und inventarisieren dieses nach musealen Standards. Dazu gehören die Angaben der Herkunft und des Erwerbsdatums, das Vermessen, die Beschreibung. Diese muss so angelegt sein, dass das Objekt auch ohne ein Foto erkannt werden kann. 

Minkner, Klaus: Erlebnispädagogik im Klassenzimmer. Praktische Übungen zur Wissensvermittlung, Augsburg 2014, S. 62 und S. 65.

Überblick Inventarisieren

Bley, Britta

Kategorien

Recherchemethoden
Kreatives Schreiben

Ziele
  • Museum verstehen
  • Informationen sammeln
  • Wahrnehmung schulen
  • Exponat bestimmen und beschreiben
  • Mündliche und schriftliche Ausdrucksfähigkeit fördern
Eignung

Für Schulklassen, die lesen und schreiben können
Besonders geeignet für das Alter von 10 bis 14 Jahren

Zeitbedarf

30-40 Min.

Sozialform
Einzelperson:  
Teilgruppe:  
Gesamte Gruppe:  
Material

Inventarkarte, ersatzweise Papier
Bleistift
Evtl. Objekte als Abbildungen
Metermaß/Zollstock

Wehner, Brigitta

Wissen und Informationen werden auf unterhaltsame und einprägsame Weise mündlich weitergegeben.

Vergangene Ereignisse und Erlebnisse werden in Form von Geschichten vermittelt. Der/die Erzähler/in vergegenwärtigt zurückliegende Erfahrungen, häufig im Stil eines Märchens oder einer spannend vorgetragenen Geschichte, und bindet die Zuhörer/innen aktiv ein. Auf diese Weise wird die Vermittlung von Wissen und Werten mit dem Hervorrufen von Emotionen verknüpft. Informationen können leichter verinnerlicht und gespeichert  werden. Erzähler und Zuhörer sind aktiv eingebunden und es kann zu einem Erfahrungs- und Wissensaustausch kommen. 
   

Anwendung auf das Exponat Münze

Bley, Britta

Die Münze gibt Anlass, eine Geschichte zu erfinden oder zu recherchieren. Die Entstehungszeit, die Herkunft oder das Material der Münze können dabei hilfreich sein.

Claussen, Claus: Mit Kindern Geschichten erzählen. Konzept - Tipps - Beispiele. Berlin 2006
Reich, Kersten (Hrsg.): Methodenpool, methodenpool.uni-koeln.de.

Überblick Storytelling

Wehner, Brigitta

Kategorien

Narrative Methoden
Emotionale Zugänge

Ziele
  • Wissen vermitteln
  • Emotionen wecken
  • Erfahrungen austauschen
Eignung

Geeignet für alle Altersgruppen, zur Erarbeitung oder Wiederholung von Wissen und Erfahrung

Zeitbedarf

bis zu 10 Min.

Sozialform
Einzelperson:  
Teilgruppe:  
Gesamte Gruppe:  
Material

evtl. Bilder, Handpuppen, unmittelbar zur Geschichte passende Dinge 

Scroll to bottom
Scroll to bottom