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Exponate ausstellen

Verfasst von: Kasparek, Katrin
© Museumspädagogisches Zentrum, München

Die Teilnehmer*innen erforschen und interpretieren einzelne Exponate, stellen sie in einen übergeordneten Zusammenhang und präsentieren sie museal oder entwerfen hierfür ein Konzept.

Dazu analysieren sie Exponate einer Ausstellung oder zum Thema passende Alltagsgegenstände. Sie benennen deren narrative Aussagen und entwickeln ein Ausstellungskonzept, welches diese nachvollziehbar macht. Mögliche Aspekte der Inszenierung sind: Präsentationsform, Materialität, Lichtinszenierung, Positionierung, Gruppierung mit anderen Exponaten, Verfremdung, Ausstellungsarchitektur, zusätzliche Bebilderung, Ausstellungstexte.

Kategorien

Visuell-gestalterische Methoden
Narrative Methoden

Ziele

Mit Sachquellen reflektiert umgehen, Objektqualität erkennen, narrative Kompetenz fördern

Eignungen

Eingeschränkt geeignet für Blinde

Zeitbedarf

30–45 Min.

Sozialformen
Einzelperson: 
Teilgruppe: 
Gesamte Gruppe: 
Materialen

Für die Drehbuchskizze: großformatiges Papier, Stifte,
für den Modellbau: Bastelkarton, Klebstoff, Leuchten, Materialreste (Stoff, Holz o.Ä.)

Literatur

Dreykorn, Monika/Wagner, Ernst: Erprobte Methoden, in: Dreykorn, Monika/Wagner, Ernst (Hg.): Museum – Schule – Bildung. Aktuelle Diskurse, Innovative Modelle, Erprobte Methoden, München 2007, S. 159–188, hier: S. 186.

Heese, Thorsten: Vergangenheit „begreifen“. Die gegenständliche Quelle im Geschichtsunterricht, Schwalbach/Ts. 2007, S. 153–159.

Kolb, Peter: Selber Ausstellungen gestalten. Aspekte und Anregungen für Lehrer, in: Schreiber, Waltraud/Lehmann, Katja/Unger, Simon/Zabold, Stefanie (Hg.): Ausstellungen anders anpacken. Event und Bildung für Besucher. Ein Handbuch, Neuried 2004 (= Bayerische Studien zur Geschichtsdidaktik 8), S. 711–729.

Pleitner, Berit: Geschichte ausstellen, in: Günther-Arndt, Hilke (Hg.): Geschichts-Methodik. Handbuch für die Sekundarstufe I und II, 4. Aufl., Berlin 2012, S. 248–251.

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