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Chinesischer Korb

Verfasst von: Böhme, Claudia
© Claudia Böhme

Die Teilnehmer*innen verbinden blind ausgewählte Alltagsgegenstände mit beliebigen Exponaten. Individuelle Gedanken, Vorstellungen und Bezüge leiten diesen Prozess.

In einem mit einem Tuch verdeckten Korb befinden sich Alltagsgegenstände wie etwa eine Kartoffel oder ein Schlüsselbund. Es sollten mehr Gegenstände im Korb sein als Teilnehmer*innen. Alle nehmen „blind” je einen Gegenstand. Zu diesem wählen sie ein Exponat, das ihrer Meinung nach besonders gut zu ihrem Objekt passt. Vor der Gruppe stellen sie dar, welche persönlichen Assoziationen und Bezüge sie zwischen Gegenstand und Exponat hergestellt haben. Bezüge können sich u. a. zum Material, zur Technik oder zum Thema ergeben. Ähnlich funktionieren „Entdecker-Boxen” oder „Magnetische Gegenstände”.

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Kategorien

Assoziative Methoden

Ziele

In ein Thema einführen, Kommunikation anregen, Eigenaktivität anstoßen, Zugänge eröffnen

Eignungen

Geeignet für öffentliche Führungen, alle Altersstufen,
in Partnerarbeit auch für blinde und stark sehbehinderte Menschen geeignet

Zeitbedarf

15 Min.

Sozialformen
Einzelperson: 
Teilgruppe: 
Gesamte Gruppe: 
Materialen

Verschiedene Alltagsgegenstände mit oder ohne direkten Objektbezug, Korb oder Box + Tuch, Alternativ: Gegenstände im Stoffbeutel, evtl. Augenbinde

Literatur

Czech, Alfred: Methodische Vielfalt in der personalen Museumsvermittlung, in: Czech, Alfred/Kirmeier, Josef/Sgoff, Brigitte (Hg.): Museumspädagogik – Ein Handbuch. Grundlagen und Hilfen für die Praxis, Schwalbach/Ts. 2014. S. 198–224, hier S. 208.

Hildebrand, Heiderose: Was ist am Chinesischen Korb chinesisch? Eine gute Frage, in: Kunst + Unterricht 253/2001, S. 11 f.

Kirschenmann, Johannes/Schulz, Frank: Bilder erleben und verstehen. Einführung in die Kunstrezeption, Leipzig 1999, hier S. 45.

Links

http://www.bamberg-zum-anfassen.de/museumspaedagogik-der-chinesische-korb/

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