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Digitale 3-D-Rekonstruktion

Verfasst von: Böhme, Claudia
© Alfred Czech

Ein Exponat wird am Computer mit Hilfe eines 3-D-Programms rekonstruiert.

Die Teilnehmer*innen vollziehen gestalterische Entscheidungen im digitalen Raum bis ins kleinste Detail nach. Sie sollen sich den Bildraum in seinem Grundriss vorstellen. Gleiches gilt für die Platzierung der Objekte und deren räumliche Gestalt. Auch Farben, Strukturen und Beleuchtung des Bildes sind im digitalen Raum zu simulieren. Während der Arbeit an der Rekonstruktion lassen sich an den virtuellen Modellen unterschiedliche Standpunkte und Ausschnitte erproben. Kamerafahrten können sie „lebendig werden lassen“. Häufige Anwendung findet die Methode in der digitalen Archäologie.
 

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Kategorien

Visuell-gestalterische Methoden
Transmediale Methoden

Ziele

Mit Bildraum und Bildinszenierung intensiv beschäftigen, Bildwelten oder Objekte gestalterisch fortsetzen und umformen

Eignungen

Besonders geeignet für Kinder ab 10 Jahre, Jugendliche aller Schularten einschließlich beruflicher Schulen

Zeitbedarf

30 Min.

Sozialformen
Einzelperson: 
Teilgruppe: 
Gesamte Gruppe: 
Materialen

Vorlage zur Bearbeitung, PC mit gekauften Programmen oder Open-Source-Lösungen wie „SketchUp” (für Bildbühnen und Architektur) oder „Blender“ (für Figuren und Objekte)

Literatur

Czech, Alfred: Methodische Vielfalt in der personalen Museumsvermittlung, in: Czech, Alfred/Kirmeier, Josef/Sgoff, Brigitte (Hg.): Museumspädagogik - Ein Handbuch. Grundlagen und Hilfen für die Praxis, Schwalbach/Ts. 2014. S. 198–224, hier S. 214.

http://www.bdk-online.info/blog/data/2004/02/Digitale-Medien-im-Kunstunterricht.pdf

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