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Bilddiktat

Verfasst von: Kasparek, Katrin
© Museumspädagogisches Zentrum, München

Ein Bild wird von einer Person beschrieben und von einer anderen Person auf dieser Grundlage nachgezeichnet.

Geeignete Vorlagen für das Bilddiktat sind Gemälde, Fotografien, Objekte oder Abbildungen, die nicht zu einfach, aber auch nicht zu komplex und detailreich sind.

Der/die Vermittler/in oder eine/r der Teilnehmer/innen bereiten einen beschreibenden Text vor, der sowohl Details benennen (z. B. „eine grüne kreisrunde Form“) wie auch subjektive Beschreibungen beinhalten kann (z. B. „grafische Formen, die wirken, als würden sie tanzen“). Dabei ist darauf zu achten, dass die Reihenfolge der Informationen das Nachzeichnen erleichtert! Die Teilnehmer/innen zeichnen das in ihrem Kopf entstandene Bild nach.

Kategorien

Visuell-gestalterische Methoden
Transmediale Methoden
Assoziative Methoden

Ziele

Inhalte verstehen, Details erkennen und benennen, bildliche Vorstellungskraft fördern, Beschreibung und Interpretation unterscheiden

Eignungen

Je nach Objekt/Aufgabenstellung für alle Altersstufen geeignet,
nicht geeignet für Blinde

Zeitbedarf

10–15 Min.

Sozialformen
Einzelperson: 
Teilgruppe: 
Gesamte Gruppe: 
Materialen

Papier, Stifte

Literatur

Czech, Alfred: Methodische Vielfalt in der personalen Museumsvermittlung, in: Czech, Alfred/Kirmeier, Josef/Sgoff, Brigitte (Hg.): Museumspädagogik. Ein Handbuch. Grundlagen und Hilfen für die Praxis, Schwalbach/Ts. 2014, S. 198–224, hier S. 213.

Wagner, Ernst/Dreykorn, Monika: Museum – Schule – Bildung, München 2007, S. 166.

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