Auf die Merkliste Rekonstruktion

Merthen, Claudia

Die Teilnehmenden ergänzen unvollständige Objekte in Einklang mit Material, Technik und zeitgenössischem Handwerk und rekonstruieren sie damit.

Die Teilnehmenden erschließen sich den Zustand des Exponats durch genaues Betrachten. Der/die Vermittlerin liefert ihnen dabei Informationen zu Material, Technik und kulturgeschichtlichem Hintergrund. Auf dieser Grundlage rekonstruieren sie das ursprüngliche Aussehen des Exponats möglichst realitätsgetreu durch mündliche oder schriftliche Beschreibung, Zeichnung (z.B. mit Bleistift, Buntstift, Wachskreide, Wasserfarben) oder selbstständige gegenständliche Formung (z.B. mit Ton, Gips, Pappmaschee). Anschließend kann diese Rekonstruktion durch die Teilnehmenden vorgestellt werden.

© Museumspädagogisches Zentrum, München
Kategorien

Recherchemethoden

Ziele
  • Wahrnehmung schulen
  • Wissen vermitteln
  • In ein Thema einführen
  • Museum verstehen
  • Sich intensiv mit einem Exponat auseinandersetzen
Eignung

Für alle Alters- und Personengruppen ab 8 Jahren geeignet.

Zeitbedarf

15 - 60 Min.

Sozialform
Einzelperson:  
Teilgruppe:  
Gesamte Gruppe:  
Material

Papier, Unterlagen, Stifte (Bleistifte, Buntstifte, Wachskreiden, Wasserfarben), zusammensetzbare und formbare Materialien (wie Ton, Gips, Pappmaschee), Abbildungen

Literatur

Czech, Alfred: Methodische Vielfalt in der personalen Museumsvermittlung, in: Czech, Alfred / Kirmeier, Josef / Sgoff, Brigitte (Hrsg.): Museumspädagogik - Ein Handbuch. Grundlagen und Hilfen für die Praxis, Schwalbach/Ts. 2014. S. 198-224, hier S. 212.

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