Reisekoffer – das Leben ist eine Reise

Verfasst von: Elcheikh, Zeina

AUSGANGSPUNKT: Reisekoffer

Reisekoffer
Von/aus k. A. | k. A. | © Haus der Geschichte Baden-Württemberg
Haus der Geschichte Baden-Württemberg

IMPULS

Heute sind viele Großstädte von Migrationgeschichten geprägt. Reisende bringen nicht nur Berichte mit, sondern auch einen Reisekoffer, voller Gegenstände und Erinnerungen. Die Teilnehmer*innen sollen sich vorstellen, sich auf eine lange Reise zu begeben: Jede/r erzählt der Gruppe, was er/sie mitnehmen würde, und begründet die Wahl.

Variante

Alternativ könnten die Teilnehmer*innen die Objekte malen oder zeichnen und den anderen dann vorstellen.

ÜBERBLICK: Reisekoffer – das Leben ist eine Reise

Themen

Selbst- und Fremdwahrnehmung | Identität | Interkultureller Dialog | Erfahrungsaustausch | Erinnerung 

Anwendungsbereiche
Atelier/Werkstatt
Einrichtung
Hort
Museum
Schule
Öffentlicher Raum
Ziele

Assoziationen erlauben und Erinnerungen wecken, über Erfahrungen und Gründe des Reisens sprechen, den emotionalen Wert eines Gegenstandes und den Zusammenhang erkennen

Eignungen und Sozialformen

Schulkassen, Integrationsklassen,
Menschen mit Fluchterfahrung, Menschen im Rollstuhl, Menschen aus schwierigen sozialen Verhältnissen,
Gruppenarbeit

Zeitbedarf
10–15 Min.
Materialien

Karten, Papier, Stifte

Literatur

Baur, Joachim: Die Musealisierung der Migration. Einwanderungsmuseen und Inszenierung der multikulturellen Nation, Bielefeld 2009, S. 159–164.

Historisches Museum Basel (Hg.): In der Fremde. Mobilität und Migration seit der Frühen Neuzeit, Ausst. Kat., Basel 2010.