Wer hat die Haselnuss gegessen?

Verfasst von: Kaupert, Ursula & Kurbasik, Kathrin

AUSGANGSPUNKT: Haselnussstrauch

Haselnüsse mit Fraßspuren
Europa/Kleinasien | ohne Datierung | © Ursula Kaupert

IMPULS

Die Teilnehmer*innen sammeln unter Haselnusssträuchern Haselnussschalen auf und untersuchen sie auf Fraßspuren und auf evtl. noch vorhandenen Inhalt. Daraufhin betrachten und sortieren sie die Nüsse. Der*die Vermittler*in fragt nach dem Verursacher und lässt die Teilnehmer*innen die Spuren mit Darstellungen und Tierabbildungen vergleichen und bestimmen. Die bestimmten Nüsse können zur Dokumentation gesammelt, abgezeichnet oder fotografiert werden. Somit entsteht eine eigene Sammlung. Die Teilnehmer*innen können die beschrifteten Nussstücke/ Dokumente in einer kleinen Ausstellung präsentieren, indem sie sie einzeln auslegen. Der*die Vermittler*in kann die Beschriftung auch wieder entfernen und in der Art eines Quiz die Schalen den Tieren zuordnen lassen. Außerdem können die Teilnehmer*innen angeregt werden, noch weitere Tierspuren z. B. an Zapfen zu suchen und zu identifizieren.

Variante

Die Teilnehmer*innen bekommen Haselnüsse und die Aufgabe, diese (auch ohne Nussknacker) zu öffnen. Vielleicht finden sie geeignete Steine oder Holzstücke, mit denen sich die Nüsse öffnen lassen? Wenn möglich (bitte unbedingt auf Allergien, Nahrungsmittelunverträglichkeiten und die hygienische Situation achten), können die Nüsse auch verkostet werden. Von den Menschen geöffnete Haselnussschalen werden mit denen verglichen, die von Tieren geknackt wurden.

Download
Arbeitsblatt Verursacher und Haselnussspuren | © Text: Ursula Kaupert und Kathrin Kurbasik, Fotos: Ursula Kaupert, Zeichnungen: Kathrin Kurbasik >

ÜBERBLICK: Wer hat die Haselnuss gegessen?

Themen

Ökosystem Hecke | Nahrungsketten | Wildtierspuren | Artenschutz | Lebensmittel

Anwendungsbereiche
Einrichtung
Hort
Individuell am PC, Tablet, Smartphone
Kindergarten
Museum
Schule
Zuhause
Öffentlicher Raum
Eignungen und Sozialformen

Als Einzel- oder Gruppenarbeit für Personen ab 3 Jahren und Menschen mit besonderen Bedürfnissen. Die anschließende Diskussion muss dem Vorwissen angepasst werden.

Zeitbedarf
15 Min.
Materialien

Haselnüsse mit Fraßspuren bzw. ausgefressene Haselnussschalen, Haselnüsse zum Verkosten, Bilder von Heckentieren, Papier und Malstifte, Fotoapparat, Handy mit Fotofunktion

Literatur

Bang, Preben/Dahlström, Preben: Tierspuren, 3. Aufl., München 2009.