Auf die Merkliste Modenschau

Bellaire, Catherine

Die Teilnehmenden kleiden sich nach einer bestimmten Mode und erfahren damit einen körperlichen und emotionalen Zugang zu einer anderen Kultur.

Ziel der Modenschau ist nicht das Entwerfen stilechter Kostüme. Die Teilnehmenden wählen sich ihre Gewandteile aus einem Fundus aus: Welche Kleidungsteile gehören zu einer bestimmten Mode/Tracht, wie werden diese genannt und wie getragen? Dadurch schulen sie historische und kulturelle Kompetenzen. Ergänzend kann die Gruppe mit den Garderoben auch in fremde Rollen schlüpfen, bzw. diese tauschen (Frau-Mann, Kind-Erwachsener u. Ä.). 

© Museumspädagogisches Zentrum, München
Kategorien

Visuell-künstlerische Methoden
Emotionale Zugänge
Performative Methoden

Ziele
  • Kulturelle und historische Kompetenz schulen
Eignung

Besonders geeignet für kleinere Gruppen (max. 15 Personen) und Kinder ab 5 Jahren, sowie für Inklusionsgruppen (z.B. für Blinde).

Zeitbedarf

30-90 Min.

Sozialform
Einzelperson:  
Teilgruppe:  
Gesamte Gruppe:  

 

Material

Kostüme, Trachtenteile, verschiedene Stoffe zum Drapieren, Accessoires (Hüte, Schmuck, Gürtel, nachgebildete Waffen). Zur Inspiration Abbildungen der entsprechenden Mode.

Literatur

Metzenthin, Rosmarie: Schöpferisch Spielen und Bewegen, Zürich 1983, S. 136-141.
Petraschek-Heim, Ingeborg: Die Sprache der Kleidung. Wesen und Wandel von Tracht, Mode, Kostüm und Uniform, Baltmannsweiler 1988, S. 81-83.

Links

Bundesverband Museumspädagogik: Methodensammlung Museen und Kindergärten, 2010, Nr. 32 https://www.museen-und-kindergaerten.de/methodenkartei/alle-methoden-auf-einen-klick/

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