Deutsches Museum, München, Archiv, CD_77553

Kisser-Priesack, Gabriele

Koffer

Hersteller unbekannt

Überseekoffer | um 1910

Info

Der Koffer steht in einer Schiffskabine der Luxusklasse. Er ist seitlich aufklappbar und die Kleidung kann auf Kleiderbügeln aufgehängt werden. Da die Passagiere an Bord bei oft wochenlangen Seereisen zu jeder Gelegenheit in passender Kleidung erscheinen mussten, wurde ein Überseekoffer mit genügend Stauraum mitgenommen. Das Schiffspersonal, das die Passagiere betreute, brachte die Koffer in die Kabinen.

Mihm, Andrea: Packend ...: Kulturgeschichte des Reisekoffers, Marburg 2001.

Anregungen für die Vermittlung Hilfe

Aspekte

  • alle aus/abwählen

Zielgruppen

  • alle aus/abwählen
  • alle aus/abwählen

Büchert, Gesa

Zu allen Buchstaben des ABC wird jeweils ein Begriff zu einem Objekt oder einer Objektgruppe notiert.

Die Teilnehmenden erhalten ein Blatt, auf dem untereinander alle Buchstaben des Alphabets stehen. In Einzel- oder Gruppenarbeit notieren sie in einer bestimmten Zeit zu einem Objekt oder einer Objektgruppe neben möglichst jedem Buchstaben einen Begriff, der mit dem jeweiligen Buchstaben beginnt. Dabei sollten vor allem Substantive und möglichst viele Fachbegriffe aufgeschrieben werden.

Anwendung auf das Exponat Koffer

Kisser-Priesack, Gabriele

Anhand einer ABC-Liste benennen Kleingruppen oder die gesamte Gruppe die Gegenstände, welche in den Koffer gehören.

Wenzel, Birgit: Kreative und innovative Methoden. Geschichtsunterricht einmal anders, Schwalbach/Ts. 2010, S. 212–215.

Überblick ABC-Methode

Büchert, Gesa

Kategorien

Assoziative Methoden
Recherchemethoden

Ziele
  • Wahrnehmung schulen
  • Ermittlung und Aktivierung von Vorwissen
  • Wiederholung und Sicherung von Wissen
Eignung

Besonders geeignet für Schüler/innen, zu Beginn der Führung, um das Vorwissen zu ermitteln sowie als Abschluss zur Wiederholung eines Themas

Zeitbedarf

ca. 15 Min.

Sozialform
Einzelperson:  
Teilgruppe:  
Gesamte Gruppe:  

 

Material

Zettel, auf denen untereinander die Buchstaben des Alphabets notiert sind
Schreibwerkzeug
Schreibunterlagen

Bellaire, Catherine

Die Fantasiereise (in ein Bild, in eine bestimmte Epoche...) ruft in den Köpfen der Teilnehmenden Bilder hervor und spricht deren eigene Fantasie an.

Durch diese Bilder erscheinen Kunst und vergangene Kulturen lebendiger.
Der/die Vermittler/in trägt entweder einen vorbereiteten Text vor oder führt spontan in die Reise ein. Der Text sollte lebendig und bildreich sein, um in den Zuhörenden ausdrucksvolle Bilder entstehen zu lassen. Der Zeitgeist einer Epoche/einer Kultur wird so ebenfalls nachvollziehbar. 
Dabei entsteht eine Stimmung, die durch Düfte, Geräusche oder leise Musik unterstützt werden kann.

Anwendung auf das Exponat Koffer

Kisser-Priesack, Gabriele

Die Teilnehmenden stellen sich vor, sie würden mit dem Koffer eine Reise machen. Was nehmen sie mit? Wohin fahren sie hin und wen besuchen sie? Wie sind sie gekleidet? Wie schwer ist der Koffer?

Bertscheit, Ralf: Bilder werden Erlebnisse. Mitreißende Methoden zur aktiven Bildbetrachtung in Schule und Museum, Mülheim a.d. Ruhr 2001, S. 58.

Adams, Stefan: Neue Fantasiereisen. Entspannende Übungen für Jugendarbeit und Erwachsenenbildung, München 2004, S. 11-18.

Cremer, Claudia u.a.: Fenster zur Kunst. Ideen für kreative Museumsbesuche, Berlin 1996, S. 49-52.

Überblick Fantasiereise

Bellaire, Catherine

Kategorien

Narrative Methoden
Emotionale Zugänge
Assoziative Methoden

Ziele
  • Fantasie anregen
  • Kreative Prozesse anregen
  • Vergangene und andere Kulturen besser verstehen
  • Eindrückliche, imaginative Bilder erschaffen
Eignung

Besonders geeignet für kleinere Gruppen (max. 15 Teilnehmende), v.a. für kleinere Kinder (4-10 Jahre)
Weniger geeignet für gehörlose Besucher/innen

Zeitbedarf

15-30 Min.

Sozialform
Einzelperson:  
Teilgruppe:  
Gesamte Gruppe:  
Material

Eventuell Sitzmöglichkeit für mehr Entspannung und Ruhe; Duftöle, Hand-ons (Pflanzen, Stoffe u.ä.), Musikanlage für das Abspielen von Geräuschen oder Musik.

Czech, Alfred

Beim Vergleich werden die Teilnehmenden auf Unterschiede oder Ähnlichkeiten aufmerksam.

Ohne Vorwissen können die Teilnehmenden aus ihrer Wahrnehmung heraus zu den wichtigsten Erkenntnissen kommen. Dabei schult der Vergleich die Differenzierung der Wahrnehmung. Je nach Art des Vergleichs fokussiert er die Aufmerksamkeit auf Unterschiede oder Ähnlichkeiten. Je ähnlicher sich die Vergleichsobjekte im Museum sind, desto mehr "Feinheiten" entdecken die Teilnehmenden.

Es bieten sich zwei Möglichkeiten an: zum einen der Vergleich von Originalen, zum anderen der Vergleich von Originalen und Reproduktionen.

Anwendung auf das Exponat Koffer

Kisser-Priesack, Gabriele

Der Koffer, der etwa aus dem Jahre 1910 stammt, wird mit einem modernen Rollkoffer, hinsichtlich Material, Gewicht und Größe, anhand von Bildern oder einem Rollkoffer verglichen.

Czech, Alfred / Kirmeier, Josef / Sgoff, Brigitte (Hrsg.): Museumspädagogik - Ein Handbuch. Grundlagen und Hilfen für die Praxis, Schwalbach/Ts. 2014, S. 204.

Überblick Vergleich

Czech, Alfred

Kategorien

Recherchemethoden

Ziele
  • Differenziert wahrnehmen
  • Beobachtungskriterien anwenden
  • Kriterien entwickeln
  • Wertungen vornehmen
Eignung

Besonders geeignet für Schüler/innen ab 6 Jahren

Zeitbedarf

10-20 Min.

Sozialform
Einzelperson:  
Teilgruppe:  
Gesamte Gruppe:  
Material

Eventuell Reproduktionen, wie Abbildungen, Modelle oder Objekte

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