© Britta Bley / Stiftung Ruhr Museum

Bley, Britta

Maske

Papua-Neuguinea

Maske | 20. Jahrhundert

Info

Die Maske aus Papua-Neuguinea zeigt das große europäische Interesse an anderen Kulturen, die zunächst als exotisch galten und deshalb Faszination ausübten. Auch heute noch ist wenig über Funktion und Gebrauch dieser Masken bekannt. Wahrscheinlich gibt es Bezüge zum Totenkult und der Ahnenverehrung. Typisch für die Masken dieser Regionen sind Linien in Kurvenform und die länglichen Nasen, die bis zum Kinn und darüber hinaus reichen. Vermutlich sollen damit Kraft und Macht der Ahnen ausgedrückt werden. Seit den 1930er-Jahren wurden solche Masken für den westlichen Kunstmarkt hergestellt.

Borsdorf, Ulrich/Grütter, Theo (Hrsg.): Ruhr Museum Essen, Essen 2010, S. 246-247.

Anregungen für die Vermittlung Hilfe

Aspekte

  • alle aus/abwählen

Zielgruppen

  • alle aus/abwählen
  • alle aus/abwählen

Wehner, Brigitta

Wissen und Informationen werden auf unterhaltsame und einprägsame Weise mündlich weitergegeben.

Vergangene Ereignisse und Erlebnisse werden in Form von Geschichten vermittelt. Der/die Erzähler/in vergegenwärtigt zurückliegende Erfahrungen, häufig im Stil eines Märchens oder einer spannend vorgetragenen Geschichte, und bindet die Zuhörer/innen aktiv ein. Auf diese Weise wird die Vermittlung von Wissen und Werten mit dem Hervorrufen von Emotionen verknüpft. Informationen können leichter verinnerlicht und gespeichert  werden. Erzähler und Zuhörer sind aktiv eingebunden und es kann zu einem Erfahrungs- und Wissensaustausch kommen. 
   

Anwendung auf das Exponat Maske

Bley, Britta

Nach einer kleinen Einführung erfinden oder recherchieren die Teilnehmenden eine Geschichte zu der Maske, die möglichst spannend und interessant ist. Bei der zweiten Variante erhalten die Teilnehmenden vorab Informationen. Dabei sollten verschiedene Aspekte wie Zeit, Herkunft und Material berücksichtigt werden. Die Teilnehmenden können auch Fotos oder Videos, die sie z.B. mit dem Handy aufnehmen, einsetzen. Anschließend stellen die Teilnehmenden die Ergebnisse vor.

Claussen, Claus: Mit Kindern Geschichten erzählen. Konzept - Tipps - Beispiele. Berlin 2006
Reich, Kersten (Hrsg.): Methodenpool, methodenpool.uni-koeln.de.

Überblick Storytelling

Wehner, Brigitta

Kategorien

Narrative Methoden
Emotionale Zugänge

Ziele
  • Wissen vermitteln
  • Emotionen wecken
  • Erfahrungen austauschen
Eignung

Geeignet für alle Altersgruppen, zur Erarbeitung oder Wiederholung von Wissen und Erfahrung

Zeitbedarf

bis zu 10 Min.

Sozialform
Einzelperson:  
Teilgruppe:  
Gesamte Gruppe:  
Material

evtl. Bilder, Handpuppen, unmittelbar zur Geschichte passende Dinge 

Merthen, Claudia

Werbetexte werden z.B. in Prospekten, Flyern oder Anzeigen verwendet. Sie sollen die Adressaten emotional erreichen, um sie ins Museum zu locken, und dabei auch einzelne Informationen anbieten; der emotionale Anteil überwiegt. Sie sind folgendermaßen aufgebaut:

- emotional aufgeladene, "sprechende" Überschrift = Schlagzeile,
- maximal 7 kurze Sätze, die das Exponat beschreiben und anpreisen, gerne auch mit Fragen, dabei möglichst Füllwörter und Hilfsverben vermeiden.

Anschließend lesen die Teilnehmenden die Texte laut vor. Dabei präsentieren sie das Exponat von seiner "Schokoladenseite".

Anwendung auf das Exponat Maske

Bley, Britta

Die Teilnehmenden betrachten die Maske als ein Objekt, das im Zentrum einer Imagekampagne oder eines Verkaufsprospektes steht. Sie versuchen die Maske so interessant zu beschreiben, dass die Besonderheit für den Leser deutlich wird und den Wunsch weckt, sich näher damit zu beschäftigen. Im Anschluss werden die Texte in der Gruppe vorgetragen.

Winter, Jörn: Werbetext ist nicht gleich Werbetext, in: Winter, Jörn (Hrsg.): Handbuch Werbetext. Von guten Ideen, erfolgreichen Strategien und treffenden Worten, Frankfurt a.M. 2003, S. 159-164.

Überblick Werbetext schreiben

Merthen, Claudia

Kategorien

Emotionale Zugänge
Kreatives Schreiben
Assoziative Methoden
Narrative Methoden

Ziele
  • Wahrnehmung schulen
  • Wissen vermitteln
  • Wertung vornehmen
  • Bezüge herstellen
  • In ein Thema einführen
     
Eignung

Für alle Alters- und Personengruppen ab 8 Jahren geeignet.
Besonders geeignet zum Kennenlernen und als Zusammenfassung der Vermittlungseinheit.

Zeitbedarf

20 - 30 Min.

Sozialform
Einzelperson:  
Teilgruppe:  
Gesamte Gruppe:  

 

Material

Beispiel eines Werbetexts des jeweiligen Museums, Papier, Unterlagen, Bleistifte.

Böhme, Claudia

Der Zeitstrahl ist eine räumlich-anschauliche Darstellung abstrakter historischer Zeitverläufe.

Auf einer meist waagerechten Geraden werden Jahreszahlen eingetragen. Historische Zeiträume von besonderem Interesse können markiert und wichtige Ereignisse hervorgehoben werden. Texte, Bilder oder Karten erläutern die Darstellung zusätzlich.

Neben dem chronologischen Ansatz bietet die Methode die Möglichkeit einen Bezug zur Familiengeschichte der Teilnehmenden herzustellen, indem diese eigenen Lebensdaten und die ihrer Angehörigen einbringen. Persönliche und allgemeine Geschichte werden so verknüpft.

Anwendung auf das Exponat Maske

Bley, Britta

Je nach Museumsbestand ordnen die Teilnehmenden einzeln oder in Kleingruppen verschiedene Masken (beziehungsweise Bilder davon) auf dem Zeitstrahl an und vergleichen sie miteinander. Auf diese Weise können eventuell stattgefundene Entwicklungen deutlich gemacht werden.

Bundesverband Museumspädagogik: Methodensammlung Museen und Kindergärten, 2010, Nr. 73,  https://www.museen-und-kindergaerten.de/methodenkartei/alle-methoden-auf-einen-klick/
Sauer, Michael: Zeitleiste, in: Mayer, Ulrich u.a. (Hrsg.): Wörterbuch Geschichtsdidaktik. 2. überarb. und erw. Aufl., Schwallbach/Ts.2009, S. 201 f.
Sauer, Michael: Die Zeitleiste, in: Pandel, Hans-Jürgen / Schneider, Gerhard (Hrsg.): Handbuch Medien im Geschichtsunterricht. Schwalbach/Ts. 2007, S. 197-210.

Überblick Zeitstrahl

Böhme, Claudia

Kategorien

Transmediale Methoden
Assoziative Methoden

Ziele
  • Überblick zur zeitlichen Orientierung vermitteln
  • Langfristige historische Zeitverhältnisse und Zeitabläufe verdeutlichen
  • Geschichtliche Vorgänge verorten
Eignung

Geeignet für Menschen jeden Alters, besonders für Kinder ab 8 Jahren

Zeitbedarf

5-10 Min.

Sozialform
Einzelperson:  
Teilgruppe:  
Gesamte Gruppe:  
Material

Zeichenkarton, Stifte, Kleber, Schere
Auswahl an Texten, Bildern, Fotos, Grafiken usw. zur Illustration der Zeitleiste

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