© Britta Bley / Stiftung Ruhr Museum

Bley, Britta

Vorratsgefäß

Essen

Einmachglas | März/April 1945

Info

Viele Frauen verwendeten Einmachgläser zur Vorratshaltung. Dieses Beispiel diente zur Aufbewahrung von sauberem Trinkwasser im Zweiten Weltkrieg. Mütter verwendeten dieses Wasser, um für ihre Kinder Brei zuzubereiten. Das war kein Einzelfall. Das Einmachglas ist ein gutes Beispiel für eine Vorratshaltung in schwierigen Zeiten und wurde zur Erinnerung an diese Erlebnisse aufgehoben.

Jamin, Mathilde/Kerner, Frank: Die Gegenwart der Dinge. 100 Jahre Ruhrlandmuseum, Ausst. Kat. Essen 2004, S. 152.

IMPULSE

Anregungen für die Vermittlung Hilfe

Die Filter „Aspekte“, „Zielgruppen“ und „Methoden“ bedingen sich gegenseitig. Wählen Sie nach Belieben Felder aus, mindestens aber eine Methode. Anschließend erhalten Sie weiter unten entsprechend Ihrer Auswahl einen Vorschlag zur Anwendung der Methode auf das Exponat.

Aspekte

Zielgruppen

Dörr, Sabrina

Die Teilnehmenden stellen abwechselnd Fragen an das Exponat.

Hier geht es nicht um Antworten, sondern nur um Fragen. Die Teilnehmenden stellen so lange Fragen, bis ihre Fantasie erschöpft ist. Am Anfang sind daher Exponate hilfreich, die provokativ wirken und unmittelbar Fragen anstoßen. Der/die Vermittler/in beantwortet die gestellten Fragen oder leitet sie an die Gruppe weiter.

Variante: Der/die Vermittler/in stellt die Fragen, und die Teilnehmenden überlegen sich Antworten. Die Fragen werden abschließend z.B. in einer Wandzeitung festgehalten. Die Teilnehmenden schreiben ihre Fragen auf Karteikarten auf und befestigen diese an einer Stellwand.

Anwendung auf das Exponat Vorratsgefäß

Bley, Britta

Die Teilnehmenden nähern sich dem Exponat, indem sie Fragen an das Objekt stellen, die Herkunft, Verfasser und Inhalt betreffen, wie: Wer hat dich angefertigt? Was zeigst du? Aus welcher Zeit kommst du? Wo bist du entstanden? Welche Funktion hast du? Wer hat dich benutzt? Der/die Vermittler/in beantwortet stellvertretend für das Objekt die Fragen.

Czech, Alfred/Kirmeier, Josef/Sgoff, Brigitte (Hrsg.): Museumspädagogik – Ein Handbuch. Grundlagen und Hilfen für die Praxis, Schwalbach/Ts. 2014, S. 204.

Passende Aspekte
  • Alltagsbezug
  • Aufbewahrung
  • Funktion
  • Haltbarkeit
  • Herkunft
  • Historischer Zusammenhang
  • Material
  • Verarbeitung
  • Zeitaufwand
  • Ästhetik
Passende Zielgruppen
  • 3-6 Jahre
  • 6-10 Jahre
  • 10-13 Jahre
  • 13-16 Jahre
  • 16-18 Jahre
  • Berufliche Schulen
  • Förderschulen
  • Sprachlerngruppen
  • Familien
  • Kinder und Jugendliche
  • Erwachsene
  • Senioren
  • Inklusionsgruppen
  • Menschen mit Behinderung
  • Menschen mit Fluchterfahrung
  • Menschen mit Migrationshintergrund

Überblick: 1000 Fragen an ein Exponat

Dörr, Sabrina

Kategorien

Assoziative Methoden
Narrative Methoden
Spielerische Methoden

Ziele
  • Sich mit dem Exponat intensiv auseinandersetzen
  • Neugierde, Aufmerksamkeit, Problembewusstsein wecken 
  • Kommunikation anregen
Eignung

Stimmt ein auf das Exponat und bereitet eine Interpretation vor

Zeitbedarf

10–20 Min.

Sozialform
Einzelperson:  
Teilgruppe:  
Gesamte Gruppe:  
Material

Karteikarten, Stifte, Stellwand, Papier für Wandzeitung

Bellaire, Catherine

Die Teilnehmenden vergleichen und recherchieren Funktionen von Objekten in verschiedenen Epochen und präsentieren ihre Ergebnisse.

Die Teilnehmenden lernen maximal fünf Exponate kennen. Durch Recherche, Vergleiche und Brainstorming ermitteln sie die ursprüngliche Funktion der Objekte. Gleichzeitig machen sie sich Gedanken darüber, ob ähnliche Objekte heute in gleicher Weise genutzt werden. So werden Unterschiede der Kulturen klar, aber auch Gemeinsamkeiten deutlich. Kleinere Kinder halten ihre Ideen zeichnerisch fest, Ältere präsentieren ihre Ergebnisse auf Tafeln und als Kurzvortrag.

Anwendung auf das Exponat Vorratsgefäß

Bley, Britta

Mit der Methode werden verschiedene Möglichkeiten der Aufbewahrung und Vorratshaltung aus der Vergangenheit vorgestellt und verglichen. Aspekte wie Funktion, Material und Zeitaufwand können erörtert werden. Vergleichsbeispiele wären: Tupperdose, Amphore, Erdgrube, Gefrierschrank oder zur Haltbarmachung neben einkochen auch salzen, trocknen und einlegen.

Czech, Alfred: Methodische Vielfalt in der personalen Vermittlung, in: Czech, Alfred / Kirmeier, Josef / Sgoff, Brigitte (Hrsg.): Museumspädagogik - Ein Handbuch. Grundlagen und Hilfen für die Praxis, Schwalbach/Ts. 2014, S. 198-224, hier: S. 203f.
Bundesverband Museumspädagogik: Methodensammlung Museen und Kindergärten, 2010, Nr. 7,  https://www.museen-und-kindergaerten.de/methodenkartei/alle-methoden-auf-einen-klick/
Nettke, Tobias: Personale Vermittlung in Museen. Merkmale, Ansätze, Formate und Methoden, in: Commandeur, Beatrix u.a. (Hrsg.), Handbuch Museumspädagogik. Kulturelle Bildung in Museen, München 2016, S. 173-183, hier: S. 174-175.

Passende Aspekte
  • Alltagsbezug
  • Aufbewahrung
  • Funktion
  • Haltbarkeit
  • Herkunft
  • Historischer Zusammenhang
  • Material
  • Verarbeitung
  • Zeitaufwand
  • Ästhetik
Passende Zielgruppen
  • 3-6 Jahre
  • 6-10 Jahre
  • 10-13 Jahre
  • 13-16 Jahre
  • 16-18 Jahre
  • Berufliche Schulen
  • Förderschulen
  • Sprachlerngruppen
  • Familien
  • Kinder und Jugendliche
  • Erwachsene
  • Senioren
  • Inklusionsgruppen
  • Menschen mit Behinderung
  • Menschen mit Fluchterfahrung
  • Menschen mit Migrationshintergrund

Überblick: Damals–heute

Bellaire, Catherine

Kategorien

Recherchemethoden
Visuell-künstlerische Methoden
Assoziative Methoden
Narrative Methoden

Ziele
  • Bezüge zur eigenen Lebenswelt herstellen
  • Transferleistung fördern
  • Rechercheergebnisse sprachlich vermitteln
Eignung

Besonders geeignet für kleinere Gruppen von max. 15 Teilnehmern, auch für Sprachlerngruppen

Zeitbedarf

30-40 Min.

Sozialform
Einzelperson:  
Teilgruppe:  
Gesamte Gruppe:  
Material

Abbildungen, Literatur, Katalogtexte zur Recherche
Schreib- und Zeichenmaterial
Evtl. Tafel oder Flipchart zur Präsentation der Ergebnisse

Kasparek, Katrin

Die Teilnehmenden erzählen die Geschichte in Ausstellungstexten, Bildunterschriften  oder mündlich um oder weiter.
Grundlage hierfür ist das Recherchieren der Fakten und narrativen Aussagen des Exponates (z. B. Auswirkungen von Katastrophen, Erfindungen, Karrieren, Vorgeschichte des Exponats). 
Die Erzählung kann mündlich oder schriftlich in Form von Ausstellungstexten geschehen. Wichtig ist hierbei, dass die Teilnehmenden bewusst zwischen Fakten und Fiktion unterscheiden.

Anwendung auf das Exponat Vorratsgefäß

Bley, Britta

Der/die Vermittler/in beginnt eine Geschichte über das Vorratsgefäß zu erzählen. Die Teilnehmenden führen die Erzählung in Teilen weiter. Wenn die Teilnehmenden einverstanden sind, kann die Geschichte aufgenommen werden.

Pandel, Hans-Jürgen: Erzählen, in: Mayer, Ulrich/Pandel, Hans-Jürgen/Schneider, Gerhard (Hg.): Handbuch Methoden im Geschichtsunterricht, Schwalbach/Ts. 2004, S. 408–424.

Passende Aspekte
  • Alltagsbezug
  • Aufbewahrung
  • Funktion
  • Haltbarkeit
  • Herkunft
  • Historischer Zusammenhang
  • Material
  • Verarbeitung
  • Zeitaufwand
  • Ästhetik
Passende Zielgruppen
  • 3-6 Jahre
  • 6-10 Jahre
  • 10-13 Jahre
  • 13-16 Jahre
  • 16-18 Jahre
  • Berufliche Schulen
  • Förderschulen
  • Sprachlerngruppen
  • Familien
  • Kinder und Jugendliche
  • Erwachsene
  • Senioren
  • Inklusionsgruppen
  • Menschen mit Behinderung
  • Menschen mit Fluchterfahrung
  • Menschen mit Migrationshintergrund

Überblick: Geschichte weitererzählen

Kasparek, Katrin

Kategorien

Narrative Methoden
Kreatives Schreiben

Ziele
  • Narrative Kompetenz erweitern
  • Zusammenhänge von Ereignissen verstehen und wiedergeben
  • Zwischen Fakten und Fiktion unterscheiden
Eignung

Besonders geeignet für Schüler/innen ab 16 Jahren
Nicht geeignet für Teilnehmende mit sprachlichen oder kognitiven Schwächen

Zeitbedarf

15-30 Min.

Sozialform
Einzelperson:  
Teilgruppe:  
Gesamte Gruppe:  
Material

Papier und Stifte

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